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Im Zeichen der Sonne – Ein Rückblick auf die letzten beiden Wochen

Hallo zusammen!

Der Oktober geht langsam zuende. Seit heute nacht ist wieder die „normale“ Mitteleuropäische Zeit aktuell – es wird Winter.
Die letzten beiden Wochen habe ich recht viel geschafft und hoffe, Euch sehr bald eine kleine Überraschung präsentieren zu können. Auslöser derselben ist dieser Kalender mit sehr schönen Bildkompositionen aus meiner Heimatstadt Dresden. Habe mir selbst einen solchen bestellt. Dankenswerterweise ist der Hersteller/Druckdienstleister dieses Werks genannt. Was lag da näher, als mein Ewigkeits-Projekt Kalender in die Tat umzusetzen. 12 querformatige Bilder habe ich zu einem Monatswerk für 2015 komponiert und warte derzeit noch auf mein Referenzexemplar in A4. Sollte dieses zu meiner Zufriedenheit ausfallen, werde ich das ganze als A3-Kalender erstellen und ein paar Exemplare davon drucken lassen…
Fotografisch bot die letzte Zeit eher Magerkost. Letzten Sonntag, am 19., war es nochmal so richtig warm, weshalb ich meine Stamm-Kombi mit auf Arbeit nahm, darauf hoffend nach Schichtende ein paar stimmungsvolle SonnenuntergangsBilder zu bekommen. Daraus wurde nur teilweise etwas. Statt 17 Uhr fiel der Hammer schon halb drei. Wohin bei gut 20 Grad und Sonnenschein? Zum Parkplatz „Kaisereiche“ oberhalb von Neckarsteinach! Hatte das Glück, dass dieser kurzzeit etwas leerer geworden war und ich einen Stellplatz für mein Kurzurlaubs-ohne-Dach-Mobil bekam. Gutes Licht und gute Sicht sorgten für ein(!) schönes Bild. Der aufkommende Wind blies dazu die Blätter durch die Luft.

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Das war dann wohl auch der letzte spätsommerliche Tag des Jahres. In der Nacht zum Montag kühlte es recht stark ab und windete sehr. Endlich Herbst! Auf meiner frühmorgendlichen Fahrt zur Arbeit bot sich dann auch wieder das vertraute Bild – Nebel über’m Neckartal.
Eher zufällig wurde ich auf ein Ereignis in 150 Millionen Kilometern Entfernung aufmerksam. Auf der Sonne hatte sich eine riesige aktive Fleckengruppe in unser Erd-Sichtfeld bewegt (durch die Eigenrotation unseres Zentralsterns). Schon zu einem etwas fortgeschritteren Zeitpunkt kramte ich meine Sammlung an Graufiltern hervor. Dieses Ereignis wollte und musste ich festhalten. Das Erste Bild einer kleinen Serie entstand fast im letzten Moment. Am Donnerstagabend stand die Sonne schon sehr tief und war dabei hinter dem BergWald am Schriesheimer Kopf zu verschwinden. Nach ein paar Versuchen mit automatischem und manuellem Fokussieren bekam ich mein Bild:

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An dieser Rohversion musste ich noch ein bisschen schrauben um die Details der Fleckengruppe AR2192 sichtbar zu machen. Das führte schließlich zu diesem Bild:
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Einen Tag später lichtete ich AR2192 etwas früher ab. Die Sonne hatte sich weitergedreht, wodurch die gewaltigen Ausbrüche ihre Position scheinbar geändert hatten.
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Am gestrigen Samstag wurde es dann nix mit einem Sonnenbild. Ich war bis halb sieben auf Arbeit. Auch der heutige Tag versprach wenig. Zur Mittagszeit hatte sich der Dunst dann doch etwas gelichtet. Der Wolkenschleier sorgte aber für eine recht lange Belichtungszeit von 1/90s Sekunde – beim Freitagsbild hatte noch 1/2000s gereicht.

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Mein Vorgehen beim Fotografieren der Sonne habe ich vor gut 2 Jahren schon einmal erläutert. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

Soviel zu den vergangenen beiden Wochen. Sobald mein Referenzkalender eingetroffen ist werde ich mich an die Arbeit machen. Ihr dürft gespannt sein.
Einen guten Start in die Woche & bis bald!

/René

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