Baustellenbericht von der L536 – Teil 3

Teil 3 – Von der Gemeindegrenze bis zum Baustellenende in Altneudorf

Im ersten Teil hatte ich Euch ein wenig von der Vorgeschichte des Ausbaus erzählt und war vom Ortsausgang des Unterdorfes bis zum Belschbachtal spaziert.
Im zweiten Teil spazierten wir weiter bis zur Gemeindegrenze.
Nun begeben wir uns auf dem letzten Teilstück bis ins Tal der Steinach – zum Ende der Baustelle.


Nichts geht mehr.
Willkommen in der Sackgasse – in der Schlammgrube. Wir haben die ersten Häuser von Altneudorf erreicht. Anfangs passierte hier kaum etwas.
Bei meinem Besuch im August stand ich aber vor einem nahezu unüberwindlichen Hindernis. Die Straße war komplett abgegraben und metertiefe Gräben zierten selbige. Nur ein paar provisorische Holzbrücken führten zu den Häusern – hier war etwas im Gange.
Irgendwie kletterte ich damals über die Hindernisse und fand mich mitten in der Baugrube wieder. Ein großer Kran, schwere Baumaschinen. Mich machte damals ein Steinbauwerk neugierig, dessen Sinn sich mir nicht erschloss. Erst bei den weiteren Besuchen wurde dieser klarer – ein komplett befestigter Fußweg.


Etwas weiter nach Osten.
Beim Blick zurück, erschließen sich die Baugrube und das Betonbauwerk noch besser.


Ein paar Meter weiter nach Osten entdecken wir ein modernes, rotes Haus.

Im Mai ignorierte ich diesen Bereich noch. Die Schotterpiste vom August bekam irgendwann Randsteine und schließlich im Winter eine Deckschicht.


Wir sind nun fast am Ende der Baustelle angekommen und blicken kurz in die Straße zurück.


Schluss! Aus! Vorbei!
Wir sind am Ende der Baustelle angelangt – am östlichen Abzweig der Straße »Im Hauskorb«.
Ein Blick auf den Anfang und das Ende – je nachdem, von wo man kommt.


Mein Fazit zu diesen drei Teilen und zu diesem Projekt:
Ich hatte die Diskussion über den Ausbau der Straße sehr interessiert verfolgt und kannte diese Strecke zu gut.

Deshalb kam mir die Idee, den Ausbau fotografisch zu begleiten. Rückblickend bin ich froh, dieses Projekt umgesetzt zu haben. Jedes Mal gab es etwas Neues. Oft versprach der Anfang das nicht und ich wurde von Mal zu Mal positiv überrascht. Während meiner Besuche war ich nahezu alleine unterwegs und konnte mich auf die Motive konzentrieren – Entspannung pur.
Ein großes Lob gebührt allen Beteiligten: den Planern und vor allem den Bauarbeitern.

Auf der anderen Seite war diese Zeit vor allem für die Anwohner, aber auch die Einwohner von Altneudorf, Heiligkreuzsteinach und den unteren Ortsteilen Wilhelmsfelds mit vielen Einschränkungen verbunden.
Dass die Baustelle letztendlich vier Monate früher als geplant zum Abschluss gebracht werden konnte, kam allen Beteiligten entgegen.


Abschließend zeige ich Euch ein paar zusätzliche Bilder von November 2017 und Februar 2018. Diese haben nicht in die Gegenüberstellungen gepasst, trotzdem möchte ich sie Euch nicht vorenthalten, vor allem die Impressionen im Schnee.


11. Februar 2018:


Vielen Dank, dass Ihr mich wieder begleitet habt!
Auch wenn die reine Dokumentation beendet ist, habe ich noch drei Zugaben für Euch.
In diesen zeige ich weitere Bilder von meinen vier letzten Besuchen im April, Mai und Oktober 2018.

— SnusTux|René M. – 06/03-2018 (20/10-2026)


Teil 2: Abzweig Belschbachtal – Gemeindegrenze | Zugabe № 1: April 2018

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