Sechzehn Jahre – ein kleiner Rückblick

Herbst 2026.

Mal wieder starte ich einen dieser vielen Versuche, meiner Seite erneut Leben einzuhauchen – sie mal wieder umzubauen…
Diesmal ziehe ich durch – setze das fort, was ich Ende Mai begonnen habe. Ich wage den kompletten Neuaufbau von snustux.de. Hinfort mit altem Ballast – hinein in eine frische Welt. Zu den Details äußere ich mich in einem gesonderten Beitrag.

Hier möchte ich vielmehr auf die Geschichte dieser Domain – meiner Seite – zurückblicken.

Dazu habe ich einige Online- und Offlinequellen genutzt, mit denen ich das Rad der Geschichte immerhin bis in den August 2013 zurückdrehen konnte. Als beste Quelle haben sich die wiederbelebten Datensicherungen der Frühzeit erwiesen. Damit kann ich mich durch die damaligen Datenstände wühlen und Euch »echte« Bilder »von damals« zeigen.
Von den allerfrühesten Zeiten habe ich leider keine Bilder oder Sicherungen mehr.
Ich denke allerdings, dass selbst diese Reise 13 Jahre zurück genügt, um Euch einen visuellen Eindruck zu geben – erzählerisch nehme ich Euch aber bis zum Anfang mit. Alle wichtigen Beiträge und Kategorien, die ich beim Umzug mitgenommen habe, sind dabei verlinkt.

Begleitet mich nun gern dabei.


Winter 2010.

Ich stehe vor einer großen Reise.
Diese möchte ich mit Texten (und ein paar Bildern) dokumentieren.
Ich will mich als Produzent in dieses »Internet« begeben; möchte nicht mehr nur konsumieren, sondern auch selbst Inhalte erstellen.
Und deshalb beschäftige ich mich mit den verschiedenen Möglichkeiten, eine eigene Homepage zu erstellen. Letztendlich lande ich bei dem noch recht jungen WordPress-CMS – damals kaum sieben Jahre alt.
Wie meine Gedankengänge damals genau waren, weiß ich leider nicht mehr. Wie ich auf den Namen kam, kann ich nur rekonstruieren:

Es begab sich um das Jahr 2003, dass ich mich mit der Welt der Pinguine zu beschäftigen begann – mit der Welt eines Finnlandschweden, der gut 10 Jahre zuvor ein eigenes Betriebssystem benötigte und daraus ein neues Projekt werden ließ. Dieses Projekt, das bald den Namen »Linux« – abgeleitet von »Linus« und »Unix« – bekam. Mit der Zeit entwickelte sich um diesen Kern ein kleines Universum an Programmen; Einzelpersonen und Firmen begannen, diese Programme um den Linux-Kern zu bündeln – so auch das Nürnberger Unternehmen »SuSE«. Von jenem kaufte ich mir im Oktober 2003 ein solches Programmbündel – eine Distribution (=Distro). Kurz war ich begeistert, dann wechselte ich doch wieder zu Windows. Erst im Sommer 2008 war der Bann gebrochen: Ich kaufte mir eine Zeitschrift mit beiliegender Ubuntu-Distro und war Feuer und Flamme. Seit dieser Zeit leisten diverse Linux-Distros gute Dienste für meine Arbeit. (Kleiner Funfact: Was mit SuSE Linux 9.0 im Oktober begann, endet derzeit – das seit wenigstens 10 Jahren – wieder mit openSuSE.) Und der Pinguin »Tux« ist seit Mitte 1996 das offizielle Maskottchen von Linux.
Das mit dem »Snus« war simpler: ein Tabakerzeugnis aus Schweden.
Und da ich beides verbinden wollte, kam ich auf »SnusTux«.

Nun steht der Name.
Ich suche mir einen Dienstleister und sichere mir die Domain »snustux.de« – und ich beginne voller Elan, eine WordPress-Installation aufzusetzen.


Frühjahr 2010.

Am 05. Mai 2010 steht alles.
Um 22:51 Uhr geht mein erster Beitrag online.
Ich habe diesen wieder ausgegraben und erneut veröffentlicht. Ihr findet ihn hier.

Der Titel »Es ist vollbracht« ist treffend, aber dürr.
Meine ersten zaghaften Worte des 05. Mai lauten:
»Nach zähem Ringen erblickt heute ein neues Internet-Tagebuch die Welt. Dieses Tagebuch, kurz ‚Blogg‘ genannt, stammt von mir, SnusTux. Wer mehr über SnusTux wissen möchte, findet Genaueres auf seiner Seite.
Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren!«
Mehr nicht.

Wie groß die Vorarbeit damals war, weiß ich auch nicht mehr – gehe aber davon aus, dass das eher schnell ging.
Was ich auch nicht mehr habe, sind Bilder dieser ersten Version meiner Seite. Ich meine mich aber daran zu erinnern, dass ich das Standard-Theme – damals »Twenty Ten« – genutzt habe. Hell und freundlich wurden meine ersten Besucher begrüßt.
Damals ist es normal, jedem Blog einen Untertitel zu geben. Ich meine mich zu erinnern, dass damals das »Ein Leben hinter dem Berg« geboren wird. Der Hintergrund für diesen Titel lässt sich auch heute noch nachvollziehen – von Heidelberg aus gesehen liegt Wilhelmsfeld »hinter dem Berg«.

Noch waren ein paar Wochen Zeit bis zu meiner Reise – viel Zeit zum Experimentieren.
Fast täglich befülle ich die Seite nun mit Text-Inhalten – sie wird zu einem kleinen persönlichen Tagebuch. Erste Bilder finden ihren Weg auf die Seite. Ich dokumentiere die Vorarbeit für die Reise.
Auch gesellschaftliche und politische Themen spielen dabei eine Rolle.
Um diese vielfältigen Themen einordnen zu können, erstelle ich Kategorien, die so klingende Bezeichnungen bekommen, wie »Blogg«, »Freizeitliches«, »Das Leben« oder »Ansichten – Einsichten«.


Sommer 2010.

Zwischen dem 17. Juni und 15. Juli bin ich in Skandinavien unterwegs. Eigentlich will ich täglich Beiträge veröffentlichen, nur leider klappt das nicht, wie geplant. Erst ab dem 01. Juli geht es richtig los. Mehr über das Warum und das Wie erfahrt Ihr in Etappe 4 meiner 2010er Reise. Ich füttere meine Beiträge auch mit Bildern – so ein richtig schönes Tagebuch.

Ab Juli 2010 wird es schnell dünner auf der Seite.
Der erste Elan ist verflogen, andere Dinge werden wieder wichtig.
Bis zum Jahresende erscheinen nur noch 14 Beiträge – gegenüber 45 Beiträgen innerhalb der ersten beiden Monate nach Start der Seite.
Ich bin in einer kleinen Schaffenskrise – was in den Folgejahren zu einem wiederkehrenden Motiv werden soll.

Über zwei wichtige Beobachtungen aus dieser Zeit möchte ich Euch noch erzählen:
Ich traue mich nicht, selbst als Erzähler aufzutreten und flüchte mich stattdessen in die dritte Person – schreibe »der SnusTux« statt »ich«. Und ich beginne mit etwas, das sich sehr lange durch die Seite ziehen wird: interessante Namen und Bezeichnungen als Signatur zu erfinden. Diese enden fast immer auf »-sson«. Ich lebe meine schwedische Persönlichkeit aus. Eine kleine Auswahl ist in meinen überarbeiteten Reiseberichten zur Tour von 2010 zu finden.


Winter 2011.

Im Januar bin ich für ein paar Tage in der kleinen Stadt Larochette in Luxemburg.
Ich habe ein Büchlein zu WordPress 3.0 dabei.
Ich will die Seite neu aufbauen – nach nur einem guten halben Jahr.
Passieren tut anschließend… wenig bis nichts. Am 03. April erscheint
»Endlich mal was Neues« – darin beschäftige ich mich mit dem Umstieg auf die D90.
Und wieder passiert nicht viel. Ich fotografiere fleißig, blogge aber dafür umso weniger. Die große Tour von 2011 kündige ich nur an, veröffentliche dazu aber nichts auf der Seite.

… es passiert mal wieder für lange Zeit nichts.


Frühjahr 2012.

Am 20. März passiert dann doch wieder etwas: »Ein halbes Jahr Tiefschlaf« erscheint.
Dass der Beitrag davor vom Juni 2011 stammt lässt mich rätseln, ob in der Zeit dazwischen überhaupt etwas erschienen ist – wohl eher nicht.
Dieser März-Beitrag läutet eine neue produktive Phase ein. Bis in den Juli kommen recht regelmäßig Inhalte – insgesamt 14 Beiträge. Einige davon habe ich unter der Kategorie »Retro-Blog« wiederveröffentlicht. Ihr könnt in dieser Kategorie selbst auf eine Zeitreise gehen.
Meine Signatur verschwindet in dieser Zeit fast komplett. Manchmal baue ich eine kurze Abschiedsfloskel ein. Und nun hält auch das »Ich« Einzug auf der Seite. Fortan berichte ich in der ersten Person – die leicht ironisch angehauchte »der SnusTux«-Zeit ist beendet.


Herbst 2012.

Eine weitere Tour in den Norden steht an.
Diese dokumentiere ich wieder mit täglichen Beiträgen.
Und aus dieser Zeit – genauer vom 14. September – stammt das älteste Bild meiner Seite, das ich noch habe. Es ist eher ein Zufallsfund, da der Laptop-Monitor nur am unteren rechten Bildrand der Original-Aufnahme zu sehen ist. Mehr als das Folgende konnte ich nicht rausholen. Es ist ein historisches Dokument.

… und lasse die Seite anschließend erneut einschlafen – Dinge wiederholen sich.


Winter 2013.

Der 30. Januar 2013 markiert eine Zäsur.
Ich treffe in den Wochen davor eine Entscheidung, die sich noch heute auswirkt:
Aus eins mache ich zwei.
Foto-zentrierte Beiträge bleiben auf der Hauptseite, eher private (wenn man das auf einer öffentlich zugänglichen Seite überhaupt so nennen kann) wandern auf die Seite /blogrm. Beide lösen nun das bunte Sammelsurium ab und haben dabei ihren jeweils eigenen Fokus: Bilder auf der Hauptseite, nur-Text-Beiträge im Blog. Der zugehörige Beitrag trägt den passenden Titel »Ein Neuanfang«.
Ob ich die Seite schon damals einem visuellen Neuaufbau unterziehe, weiß ich leider nicht mehr – möglich wäre es aber.
Dinge werden sich wiederholen…

Da es in diesem Beitrag aber um snustux.de geht – lasse ich die Geschichte rund um den Blog im weiteren Verlauf außen vor.


Frühling 2013.

In den folgenden Monaten wird die Hauptseite wieder etwas regelmäßiger befüllt.
Ich schaffe es nach viel zu langer Zeit endlich, die große Tour von 2011 in ein paar Beiträge zu gießen – und erschaffe unwissend ein Konzept, das ich gut 13 Jahre später ausbauen werde. Im überarbeiteten Eingangsbeitrag zur Tour ist das nachzulesen.
Meine Touren vom Frühjahr und Sommer bekommen ihre eigenen, bebilderten Beiträge – ganz im Stil meiner früheren Touren. Auch das ein Konzept, welches ich über Jahre verfolge.
Sporadisch gibt es dazwischen kürzere Beiträge, die eher an fotografischen Dokumentationen erinnern – auch diese sind unter »Retro-Blog« zu finden. Am 10. Juni erscheint dabei ein erster bebilderter Wochenrückblick. Das wird für die weitere Geschichte dieser Seite noch eine Rolle spielen.
Thematisch bleibt es – abseits der langen Texte – sehr bunt. Mein Fokus liegt dabei aber auf der großen Welt der Fotografie. Ich schreibe kürzere Essays; beschäftige mich mit Technik – wage mich sogar an eine »Kamera-Marktübersicht« und philosophiere über eine Einsteiger-/Mittelklasse-DSLR, die meinen Wünschen entsprechen würde. Viele dieser speziellen Beiträge liegen derzeit unveröffentlicht im Beitragsordner. Ob sie jemals wieder das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden, weiß ich noch nicht. Was ich aber weiß, ist folgendes: Diese experimentellen Beiträge sind Teil der Geschichte von Snustux.de.

Die Signatur wandelt sich zum kurzen »/René«. Ich trete nun bewusst unter meinem Klarnamen auf.


Und nun der erste visuelle Einschub:
Am 19. August um 19:02 Uhr wird erstmals ein Abbild von snustux.de auf der Seite »archive.org« erstellt – die älteste Version, die es von meiner Seite noch zu finden gibt.
Nur wenig älter als diese Speicherung ist meine früheste, noch vorhandene, Datensicherung. Sie stammt vom 10. Juli 2013. Das Bild ist deutlich besser, als die Aufnahme vom September 2012 und zeigt schön die Entwicklung der zurückliegenden zehn Monate.

So sah es also vor über 13 Jahren aus.
Eine statische Startseite mit Hinweisen zu einzelnen Beiträgen.
Die rechte Seite – und vor allem der untere Bereich – sind mit vielen Hinweisen zugepflastert. Ein Mix aus inhaltlicher Zurückhaltung und verweisendem Überfluss. Das gesamte Layout besteht aus eher dunklen und gedeckten Farben. Als Schriftart nutze ich nahezu ausschließlich die freie »Ubuntu«-Font.


Herbst 2013.

Eine weitere Reise steht an. Ein weiteres Mal veröffentliche ich tägliche – bebilderte – Reiseberichte.

Am 01. Dezember ist es dann soweit.
Ich starte ein Langzeitprojekt, dessen Ideenfindung ich nicht mehr nachvollziehen kann.
Es erscheint »2013-12-01 – DB« – ein Bild mit einem kurzen Text darunter.
Ab sofort wiederhole ich das jeden Tag, daher auch der Projektname »DagensBild« – »Bild des Tages« – natürlich wieder auf Schwedisch. Ich untertitele das Projekt wie folgt: »Ein Fotoprojekt. Gestartet am 01. Dezember 2013.«
Im zugehörigen Beitrag schreibe ich:

»Guten Abend zusammen.
Erster Dezember, Erster Advent, Erstes Bild in einer Serie meinerseits.
Inspiriert durch die Seite APOD – Astronomical Picture Of the Day – rufe ich hiermit ein eigenes Fotoprojekt ins Leben: DagensBild – das Bild des Tages.
Was will ich damit erreichen? Keine Ahnung.
… oder doch: Es soll eine, durch Minimalismus geprägte, Tagebuch-ähnliche Bilderserie entstehen. Minimalismus deshalb, weil ich mich auf eine Brennweite beschränken, und möglichst wenig Nacharbeit haben, will. Zum Einsatz kommt das Nikkor 50 f/1.8D an der D300s. – Ein Tagebuch wird es, da ein kurzer Kommentar zum Tag unter das Bild wandern wird.
Teil Eins – 2013-12-01 – erscheint heute.
Gut Licht! im DezemberDunkel & bis bald.«


Bis Ende März 2014 erscheinen diese Berichte nun täglich. Anfangs mache ich jedes Bild wirklich ausschließlich mit dem 50‑mm-Glas, später weiche ich diese strikte Vorgabe langsam auf. Im Januar 2014 werden es noch 22 Bilder mit diesem Glas, im Februar 16 und im März 2014 schließlich nur noch fünf Stück.
Irgendwie finde ich damit zurück zu meinen Wurzeln – ergänze sie aber durch die fotografische Ebene, die klar im Vordergrund steht. Das Motiv bildet den Einstieg in den jeweiligen Beitrag, der Text folgt darunter.
Im Zuge dieses Projektes dokumentiere ich auch meine März-Reise nach Sachsen – sie ist ein weiterer Kandidat für neu zu veröffentlichende Beiträge.

Dieses Projekt gibt es derzeit ebenfalls nur im Entwurfsstatus.
Hier überlege ich mir noch, ob diese rund 120 Beiträge erneut veröffentlicht werden sollen.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde dieses Projekt zum Ende eher zu einer »Last« denn zu einer Herzensangelegenheit. Nach vier Monaten habe ich deshalb einen sauberen Schlussstrich gezogen – das Thema aber in abgewandelter Form weitergeführt.

Eine Premiere findet am 24.12.2013 statt.
Ich veröffentliche meinen ersten, bebilderter Jahresrückblick: »2013: 12 Monate – 12 Bilder«.
Ein weiterer Baustein dieser Seite wird hinzugefügt – und wieder ahne ich nicht, was einmal daraus werden sollte…


Frühling 2014.

»DagensBild« geht, der »TagesText« kommt – nun aber auf meinem Blog.
Stattdessen dokumentiere ich nun meine Wochen in Bildern und schaffe es über zweieinhalb Monate jeden Sonntag einen Wochenbericht zu veröffentlichen.
Im Juni bin ich dann wieder unterwegs – und dokumentiere das wohl nur in schriftlicher Form. Mein Lightroom-Archiv meint zwar, dass ich damals um die 80 Bilder für die Seite vorgesehen hätte, ob diese aber jemals das Licht der Welt erblickt haben, liegt im Dunkel der Vergangenheit. Aus den mir vorliegenden Quellen, kann ich das nicht mehr rekonstruieren.
Nach der Reise erscheinen bis in den August 2014 noch weitere Wochenrückblicke – wenn auch nun eher unregelmäßiger. Und auch diese sind auf »Retro-Blog« zu finden.


Herbst 2014.

Ich habe Großes vor!
Nun möchte ich meine Werke endlich zu Geld machen. Den Anfang bildet mein Kalender für 2015. Um diesen zu vermarkten setze ich eine Verkaufsplattform auf – soll ja schließlich alles mit rechten Dingen zugehen.
Und es passiert… mal wieder nix.
Ich ergebe mich in Wünschen und Hoffnungen – trage selbst aber nur sehr wenig dazu bei.
Dinge wiederholen sich…

Eine interessante Beobachtung aus dieser Zeit möchte ich mit Euch teilen, und diese auch in einem Bild zeigen:
Erstmals nutze ich den Untertitel »Auf der Suche nach dem Licht«.
Dieser würde nun für die nächsten Jahre auf der Seite stehen.


Winter 2015.

Am 08. Februar erscheint mal wieder ein Lichtblick – ein weiterer Wochenrückblick.
Und danach?


… passiert sehr lange nichts.
Ein weiterer Jahresrückblick erscheint am 31. Dezember 2015.

Ich modernisiere die Seite – hier ist eine archivierte Version vom Januar 2016 zu finden.
Die Farben werden noch zurückhaltender, das Grelle der Anfangsjahre ist verschwunden; die Navigationselemente sind an die linke Seite gewandert; der Überdruss im Seitenfuß ist Geschichte.
Geschichte ist auch die Übersichtsseite. Inhalte stehen nun wieder im Vordergrund. Nur gibt es davon wenig neue.
Rückblickend nimmt dieses Zurückhaltende den Stil meines Neuaufbaus vorweg. Das Farbschema kommt dem jetzigen doch erstaunlich nahe.

Stille…


Herbst 2016.

Zwei weitere Reisen habe ich inzwischen unternommen.
– auf dieser Seite findet sich nichts davon!

Ein kürzeres astronomisches Projekt habe ich umgesetzt.
– auf dieser Seite findet sich nichts davon!

Am 25. September erscheint ein Beitrag, in dem ich über das Gewesene und das Werdende philosophiere – ein Beitrag in dem ich versuche, meine Gedanken zu ordnen.
Ich gebe als Datum der inhaltlichen Trennung »Anfang 2014« an – hatte damals vermutlich vergessen, dass dies schon ein Jahr vorher passiert war.
Zehn Jahre später wird mir die Tragweite dieses Beitrages immer stärker bewusst: Er bildet den frühesten Beginn von dem, was ich nun umsetzen möchte.
Ich nenne ihn: »Wo geht die Reise hin?«.

Und danach?


… passiert noch viel länger nichts.


Winter 2018.

Am 05. Januar erscheint nach weit über drei Jahren Pause – die drei Beiträge dazwischen sind hier zu vernachlässigen – endlich ein neuer Beitrag.
Und es bleibt nicht bei diesem einen.
Bis Anfang Juni folgen noch 13 weitere.
Drei davon beschäftigen sich mit der Baustelle des »Landesfeldweges« – aka Landesstraße 536, zwischen Wilhelmsfeld und Altneudorf. Am Ende wird diese kleine Reihe insgesamt sechs Beiträge umfassen. Diese habe ich nach gründlicher Überarbeitung erneut veröffentlicht.

Irgendwann im Winter 2018 verpasse ich meiner Seite auch – mal wieder – ein komplett neues Aussehen.
Hinfort mit dem Dunkel! Herein mit dem Hell!

»Ubuntu« ist als Standardschrift gewichen.
Die Seite strahlt den Betrachtenden an – blendet mit ihrem Weiß.
Der Untertitel ist wieder auf einen klassischen Dreiklang gewechselt – dem von 2013 nicht unähnlich. Insgesamt gestaltet sich meine Seite aber recht aufgeräumt.

Und:
Ich etabliere im Januar etwas, das sich seitdem wie ein roter Faden durch (fast) alle Beiträge zieht:
Eine Signatur hält Einzug – die Signatur!
Erstmals nutze ich sie aber schon am 01. September 2017 auf meinem Blog.
Seitdem ist »— SnusTux|René M. – 06/01-2018« ein fester Bestandteil von dieser Seite.


Herbst 2018.

Wilhelmsfeld ist Geschichte.
Ich lebe nun endlich wieder in einer Großstadt. Den Umzug hierhin dokumentiere ich mit zwei ausführlichen Beiträgen, die ebenfalls wieder öffentlich sind.

Und danach?

Dinge wiederholen sich…


Sommer 2019.

Als einziger Beitrag erblickt die Rückschau auf meine Reise nach Göteborg das Licht der Welt – gefolgt vom dritten Jahresrückblick im Dezember.

Und danach…

… hält ein kleines, fieses Virus die Welt für eine viel zu lange Zeit in Atem.


Frühjahr 2020.

Es ist Pandemiezeit.
Die Welt steht still.
Anfang April erscheint ein Beitrag, der sich mit einem kleinen Ausbruch aus der Lockdown-Welt beschäftigt.
Er markiert den Abschluss meiner »Retro-Blog«-Serie.

Meine Seite blendet unterdessen weiterhin die Besuchenden.


Sommer 2020.

Es ist Zeit für eine weitere visuelle Überarbeitung.
Hinfort mit dem Hell! Herein mit dem Dunkel!
Hinfort mit dem Überfluss! Herein mit dem Minimalismus!
Auf einer gesicherten Version vom 07. August ist das sehr deutlich zu erkennen.
Es gibt nun nur noch Bilder – die Beitragstitel erscheinen erst, wenn man mit der Maus darüberfährt. Nicht zu erkennen ist, dass ich damals wohl schon »Alegreya« als Standardschrift nutze – in der Sicherung werden die Beitragstitel leider nur in »Times« angezeigt.
Weniger geht nicht.
Gut sechs Jahre später erscheint mir dieser Minimalismus zu übertrieben.

Viel wichtiger ist aber, dass dieser visuelle Neubau auch die Jetzt-Zeit der Seite einläutet.
Anfangs geschieht das wirklich nur über das Aussehen – später entwickelt sich daraus das, was heute snustux.de ausmacht. Es entwickelt sich das, was diese Seite in Zukunft tragen soll. Die dreispaltige Aufteilung, die auch heute noch existiert, ist ein Ergebnis dieses Umbaus.
Alle Beiträge, die seitdem entstehen, landen in Kategorien, die ich auch heute noch mit Inhalten versorge.


Kurzer Einschub:
Einen Grund für das sehr sporadische Befüllen dieser Seite ab Ende 2014 nenne ich in meinem Beitrag vom September 2016: Facebook und Instagram. Beides befülle ich ab 2014/2015 sehr regelmäßig mit Inhalten. Als Ergebnis davon leidet diese Seite sehr stark darunter.
Dass ich mich bis Mai 2026 komplett von beiden Plattformen verabschiedet habe – und dass seitdem snustux.de wieder deutlich mehr Inhalte bekommt – spricht für sich.


Herbst 2020.

Ich bin mal wieder in Sachsen unterwegs, und baue daraus einen bebilderten Reisebericht – einen Reisebericht der zugleich ein Rückblick wird. Es ist mein erster Essay im jetzigen Stil – sehr umfangreich und stark gegliedert.

Zum Jahresende erscheint der vierte Rückblick. Nun habe ich dafür einen Stil gefunden, den ich später nur noch minimal anpassen werde.


Winter 2021.

Im Januar startet ein neues Projekt, das mit meinen Kalendern in Zusammenhang steht.
Ich veröffentliche die erste »Kalendergeschichte«. Auch hier kann ich die Ideenfindung nicht mehr nachvollziehen. Der Beitrag erscheint erst gegen Ende des Monats, schon im Februar setze ich das Veröffentlichungsdatum auf den Monatsersten. Alle Geschichten von 2021 habe ich überarbeitet, sodass Ihr diese hier lesen könnt.


Frühjahr 2021.

Bald werde ich des übertriebenen Minimalismusʼ überdrüssig.
Ich bastel ein wenig und lasse die Beitragstitel und auch kurze Inhaltsvorschauen zurückkehren. Eine gesicherte Version vom 16. Juni zeigt das ganz gut.

Kurz darauf veröffentliche ich einen weiteren Dresden-Beitrag, der noch essayistischer – noch persönlicher – ist.

Bis auf die monatlichen Kalendergeschichten kommen sonst bis zum Jahresende fast keine neuen Inhalte auf der Seite – nur der mittlerweile obligatorische Rückblick erscheint am 26. Dezember. Ein paar Wochen zuvor fasse ich den Abriss des Bauhaus-Komplexes in Heidelberg-Bergheim in einer kurzen Bild-Dokumentation zusammen.

Auf der Sicherung vom 21. September ist ein weiterer Baustein zu erkennen:
Die »Alegreya«-Schriftart wird ab jetzt zu einem tragenden Element meiner Seite.


Winter 2022.

Neues Jahr – neue Kalendergeschichten.
Frisch 40 Jahre alt geworden, nutze ich den Jahrgang, um durchaus persönlicher zu werden. Ich schreibe für jeden Monat kleine Essays, die oft den Bogen vom Kalenderblatt zu einem verwandten – persönlichen – Thema schlagen.

Als einziger anderer Beitrag erscheint Ende Februar ein kurzer Bildbericht über drei vergangene Ausflüge.
Auch der Jahresrückblick fällt 2022 aus.

Jetzt könnte ich wieder meinen Satz vom Anfang hervorkramen:
»Dinge wiederholen sich…«
Allerdings stimmt das nicht ganz – so richtig schläft die Seite nie ein.

Visuell passiert nur wenig – aber es passiert etwas!
Die »Technik« verschwindet aus dem Untertitel – es bleiben nur noch »Lichtmalerei & Reisen« übrig.
Ob das noch 2021, oder schon 2022 passiert, kann ich anhand der archive.org-Sicherungen nicht mehr nachvollziehen. Auf dieser Version vom 16. Januar ist das Wort schon nicht mehr Teil des Untertitels.


Frühjahr 2023.

Die Zeit meiner umfangreichen Reiseberichte hat begonnen.
Ich starte sie Ende März mit einem Rückblick auf meine Reise nach Berlin.

Die Kalendergeschichten – welche ich eigentlich wieder eingeplant hatte – setzen aus: Sie werden zum »Opfer« meiner sehr starken Belastung durch die neue Arbeitsstelle.

Dinge wiederholen sich…?


Sommer 2023.

Bis zum 09. Juli ist Ruhe auf der Seite – vier lange Monate kommen keine Inhalte.
An diesem Datum beschäftige ich mich mit meiner neuen Ausrüstung.

Ein knappes Vierteljahr später folgen zwei Beiträge zu Reisen aus dem August.
Den Beitrag zu Göteborg nutze ich für ein weiteres Experiment: Bilderserien statt viel Text. Ich nenne ihn treffend »Kleine Geschichten aus der großen Stadt«.

Und im Dezember kommt endlich wieder ein Rückblick! Mit diesem wird auch die aktuell gültige Form des Titels festgezurrt – ich möchte mich nicht mehr nur auf zwölf Bilder beschränken müssen.


Frühjahr 2024.

Für ein paar weitere Monate verweilt meine Seite im Dämmerzustand.
Über eine Fortsetzung der Kalendergeschichten habe ich gar nicht erst nachgedacht.

Anfang Mai schaffe ich es, meine Reise durch Österreich in einem sehr umfangreichen Beitrag zu verewigen.

Danach ist bis Jahresende Ruhe – für fast sieben Monate.
Für einen Jahresrückblick reicht es gerade so.


Winter 2025.

Ein neues Jahr – endlich wieder Kalendergeschichten!
Die umfangreichen Essays von 2022 werden zu kurzen Snacks – ich stelle dem Monatsbild jeweils eine Aufnahme zur Seite, die kurz davor, oder kurz danach entsteht.
Rückblickend ist das eine Idee, mit der ich mich immer noch anfreunden kann.

Damit ist das Leben auf snustux.de gesichert.

Im März veröffentliche ich einen weiteren Reisebericht


Herbst 2025.

Der Beitrag des Jahres erscheint!
Acht Tage in Norwegen gieße ich in einen sehr umfangreichen Text. Dieser ist… Viel! Einfach nur viel! Um das etwas zu entschärfen, baue ich Sprungmarken zu den einzelnen Tagen ein und verlinke diese am Anfang des Beitrages. Ohne diesen Kniff würden Eure Scroll- oder Wischfinger sonst bald glühen.

Am 28. Dezember ist wieder Zeit für den Jahresrückblick – den bisher letzten.

… und dann ist erst einmal wieder Ruhe.


Frühjahr 2026.

Wir sind fast angekommen.
Zum Maifeiertag veröffentliche ich nach zu langer Zeit einen weiteren Reisebericht. Diesen werde ich später noch anpassen – ihn »lesbarer« gestalten. In seiner Urfassung ist es ein Mix aus langen Textblöcken, gefolgt von langen Galerieblöcken.

Und nun geht es Schlag auf Schlag!
Zuerst passe ich nach langer Zeit mal wieder das Aussehen an – es wird wieder etwas minimalistischer.

Außer Beitragstitel und Veröffentlichungsdatum bleibt nichts unter den Vorschaubildern übrig.
Den Hintergrund ändere ich auf ein tiefes Schwarz – als Theme nutze ich das ach so passende »Norrsken« von Anders Norén – mehr Bezug zu Schweden geht kaum. Und auch der Vorgänger ab 2020 ist schon von Herrn Norén. Als neue Schriftart kommt nun »Jost« dazu – eine von der klassischen »Futura« inspirierte Schrift.

Am 23. Mai begründe ich eine in sich geschlossene Miniserie – die »Retro-Reise«.
Ich arbeite Reisen der vergangenen Jahre auf und baue daraus bebilderte Berichte – manche eher kurz, andere etwas länger.

Am 27. Mai 2026 erscheint der inhaltliche Nachfolgebeitrag zu meinen Gedanken aus dem September 2016.
Ich beschäftige mich mit der Zukunft dieser Seite – und vor allem mit der Kontrolle über meine Inhalte.
»Mein Rückzug aus der Welt kontrollierter ›sozialer‹ Medien – und was diese Seite damit zu tun hat«

Ab jetzt ist viele Bewegung auf der Seite.
Im Wochentakt folgen neue Beiträge – manchmal schiebe ich auch welche dazwischen.
Es wird ein Mix aus Altem und Neuem.
Diesen Wochentakt kann ich bis Ende August durchziehen – danach wird es wieder etwas weniger.


Herbst 2026.

Am 19. September erscheint folgender Beitrag:
»Kurze Meldung von der Blog-Baustelle«
Mal wieder starte ich einen dieser vielen Versuche, meiner Seite erneut Leben einzuhauchen – sie mal wieder umzubauen.
Diesmal ziehe ich durch – setze das fort, was ich Ende Mai begonnen habe. Ich wage den kompletten Neuaufbau von snustux.de. Hinfort mit altem Ballast – hinein in eine frische Welt. Zu den Details äußere ich mich in einem gesonderten Beitrag.


Es ist Donnerstag, der 22. Oktober – kurz nach fünf Uhr morgens.
Wir sind da!

Noch habe ich einen kleinen Weg zu beschreiten, ehe diese Seite in einem neuen Gewand öffentlich gestellt wird. (Wenn Ihr diese Zeilen lest, ist das bereits passiert.)
Dieser Tag rückt aber näher.
Und er hat etwas mit der Zahl »13« zu tun – dieser Zahl, deren Bedeutung für snustux.de sich auf den zweiten Blick erschließt.

Ich danke, dass Ihr mir durch diese 16 Jahre snustux.de gefolgt seid.
Ich danke Euch, dass Ihr dabei seid – danke Euch, dass es Euch gibt.
Gehabt Euch wohl & bis sehr bald!

— SnusTux|René M. – 01/11-2026

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