Bis zum Ende – Teil 5: Durch die Mitte

Innerhalb von zwei Tagen er-fahre ich die Mitte Schwedens, um mich anschließend in einer vertrauten Gegend niederzulassen.

— SnusTux|René M. – 01/06-2026


Teil 5: Durch die Mitte
05. – 06. Juli 2010
– 874km –

Route: Hä/Sni – E4 – Sundsvall – Uppsala – Vhem Biskops–Arnö | Biskops–Arnö – Enköping – Eskilstuna – E20 – Alingsås/Hjälmared
Kommunen (SE): Härnösand, Timrå, Sundsvall, Nordanstig, Hudiksvall, Söderhamn, Gävle, Älvkarleby, Tierp, Uppsala, Enköping, Håbo | Håbo, Enköping, Strängnäs, Eskilstuna, Kungsör, Arboga, Lindesberg, Örebro, Kumla, Laxå, Gullspång, Mariestad, Götene, Skara, Vara, Essunga, Vårgårda, Alingsås

05/07-2010
Ein bisschen Wehmut kennzeichnete diesen Tag. Der letzte im Norden. Nördlich vom 60. Breitengrad. Dazu das warme Wetter und eine anstrengende Etappe nach Uppland. Schwerer kann SnusTux der Abschied aus Nordschweden nicht gemacht werden.
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Ein weiterer Hitzetag. Dazu die erste Etappe gen Südwesten. 10:45 Start bei 25 Grad und Sonne in Hä/Sni. Erstes Ziel ist Sundsvall. Die Steinstadt wartet. Kurz vor 12h dort. Kleine Runde zur Kirche, dann gen Esplanaden. Kaum durchzukommen. Wie ich später am TB erfahre, ist diese Woche Straßenfest in Sundsvall. Also weiter gen Süden. Unterwegs billig tanken. Durch Hälsingland und Gästrikland nach Uppsala. Ab Gävle Autobahn. Nach einigen zähen Stunden, jetzt schnelles Vorankommen. Um Uppsala eine ganz andere Kulturlandschaft. Viele Felder. Alles anders als im Norden. 18h, nach GPS‑Lotsung, auf Biskops–Arnö. Eine fast autofreie Insel. Großer Parkplatz am Gutshof. Alles andere nur per pedes zu erreichen. Vhem liegt netterweise direkt im Gutshof. Bei knapp 30 Grad einchecken. Naja. Ist ganz nett, aber ein bisschen abgewirtschaftet. So wenig sauber wie diese Küche war noch keine. Bisschen futtern, dann pennen.
Kann ein Klischee sein, aber für SnusTux war die Unterkunft auf Biskops–Arnö typisch für die 08er-Region. Mag ja eine tolle, geschichtsträchtige Gegend sein, mein Fall ist es nicht.
Bilder gibt’s trotzdem. Beide sind aber in Norrland entstanden. ;–)
/Norrland–Slutsson
erstpublikation: 06/07-2010, 21:37

06/07-2010
Schon fast drei Wochen unterwegs. Das Kapitel »Norden« ist abgeschlossen. Nun folgen ein paar ereignisreiche Tage im Westen. In der Göteborgsregion. Doch erst einmal dahin kommen. Dies stand bevor.
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Gen Südwesten. Aus dem geliebten Großraum Stockholm Richtung Götet. Aber zuerst was anderes. Start gegen halb 10 bei grauem Himmel und knapp 20 Grad. Nach Eskilstuna. In die alte Industriestadt. Auf dem Weg dorthin über eine Drehbrücke. Diese war wegen einer Bootsdurchfahrt geöffnet. Warten. Einsetzender Regen. Kurz nach 11 in Eskilstuna. Zuerst ins TB, dann weiter zum Stadtmuseum. Leider geschlossen. Machte nix. Direkt neben meinem Parkplatz liegt das Freilichtmuseum »Rademachers Smedja«. Dort auch ein nettes, altertümliches Café. Pause. Noch ein bisschen rumspazieren, dann auf die E20 gen Westen. Kommunen und Landschaften sammeln. Vorbei an Örebro, über Tiveden und den Göta-Kanal. Unterwegs folgende Hinweistafel: »Värdhus McDonalds«. Endlich in Västergötland. Die Strecke teilweise Autobahn, meist ein 2+1–Weg. Gegen 16.30h in Alingsås. Herrenhof Hjälmared. Nettes Zimmer in einem sehr alten Haus. Baujahr 1626. Zimmer im ersten Stock mit niedriger (2m) Decke. Schöner Gutshof. Etwas Unruhe nur durch ausflügende Schulklassen, oder was für Jugendgruppen das auch sind. Jetzt in Ruhe die nächste Tage planen, und das letzte offene Quartier buchen.
Wetter ist gut, um 20 Grad und Sonne.
Nur noch 5 mil vor Göteborg. In bekannten Gefilden. Netter, alter Gutshof mit eigenem Strand. Keine 5 Kilometer zum nächsten großen Ica. Herz, was willst Du mehr.
/»Gothenburgh-I-come-back-to-you«:sson (Maia Hirasawa: Gothenburgh)
erstpublikation: 06/07-2010, 21:47


Teil 4: Hohe Küste | Teil 6: Im Herzen

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