Juli 2024 – Ein Sommertag am Rheinknie
Willkommen zurück.
Quizfrage:
Wo liegt die Mitte zwischen Dresden und Heidelberg?
Antwort:
Vielleicht am Rheinknie, in Wiesbaden?
Wenn sich zwei Menschen aus zwei Ecken der Republik treffen wollen, suchen sie sich irgendwie die Mitte aus – oder einen Ort, der gut erreichbar ist. Ja, ich wiederhole mich. Ein identischer Satz steht auch in meiner Reise nach Erfurt.
Eigentlich ein guter Plan, doch sollte dabei auch die Bahn mitspielen, um diese zweijährliche Tradition fortsetzen zu können. Denn dass der ICE aus Dresden, wie geplant, bis zur Endstation Wiesbaden durchfährt, scheint nicht ganz so selbstverständlich zu sein. An diesem Freitagnachmittag ist in Frankfurt Schluss und meine Begleiterin darf sich mit dem Nahverkehr nach Wiesbaden durchschlagen.
Nach Bezug unserer Hotelzimmer erkunden wir die Stadt.
Vor allem der riesige Gründerzeit-Ring um das historische Zentrum Wiesbadens erschlägt. Prunk an allen Ecken und Zeichen vergangener Wichtigkeit. Kleine Altstadtgassen mit Hutzel-Häusern werden von Neubauten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts kontrastiert. Vor allem die Marktkirche sticht hervor.
Zum Samstag begeben wir uns bei einsetzender Sommerhitze – ein wiederkehrendes Motiv, dass uns auch schon in Erfurt begleitet hat – ins Grüne und per Standseilbahn auf den Neroberg. Hierzu empfehle ich Euch meine Kalendergeschichte vom Mai 2025, in der ich das Besondere dieser Bahn beleuchte.
Vom Schatten-spendenden Berg fahren wir anschließend über den Rhein nach Mainz. Bei 30 Grad ist das kein Vergnügen. Gerade in den vielen kleinen Gassen der Mainzer Altstadt steht die Luft. Der Dom sorgt für etwas Abkühlung…
…ehe es im überfüllten Regionalzug nach Frankfurt geht.
Hier trennen sich unsere Wege wieder.
Gehabt Euch wohl & bis bald!
— SnusTux|René M. – 13/06-2026
























