September 2023 – Von Gärten & einem Kessel
Willkommen zurück.
Diese beiden, aufeinanderfolgenden September-Tage 2023 bieten ein grünes Kontrast-Programm.
Tag eins widmet sich ganz der gerade stattfindenden Bundesgartenschau in Mannheim. Sie verbindet Neues mit Altem.
Zum Gelände der Spinelli-Barracks in Feudenheim gelangen wir – wie viele andere Besucher – mit einer neu eröffneten Tramlinie. Diese erschließt den zukünftigen, neuen Stadtteil.
Am Eingang begrüßt uns »Ländle«‑typische Werbung.
Gleich dahinter finden wir uns in einer grünen Oase wieder. Überall blüht es – und seien es auch nur Plastikbäume.
Im Kontrast dazu steht eine große Freifläche, die viele Weitblicke bietet und auch einen kleinen Blick in die Geschichte des Geländes erlaubt.
Das Gelände ist riesig! Ob dieser schieren Größe können wir nur einen kleinen Einblick bekommen. Was leider fast überall rar ist: schattenspendende Orte.
Mit einer Kabinenbahn reisen wir anschließend knapp 50 Jahre in der Zeit zurück zum Luisenpark, südlich des Neckars.
Hier fand 1975 bereits eine Buga statt. Während Spinelli eher offen und luftig ist, bietet der Luisenpark viele schattig-versteckte Ecken zum Verweilen.
Nach gut fünf Stunden treten wir den Heimweg an – schwer begeistert und gut durchgeschwitzt.
Tags darauf reisen wir in das Herz von Baden-Württemberg – nach Stuttgart.
Auch wenn ich mittlerweile gut 20 Jahre im »Ländle« bin, habe ich die Ländleshauptstadt doch noch nie erkundet. Außer der Bahnhofs-Großbaustelle bekam ich bisher nicht viel zu sehen. Das soll sich nun ändern.
Das Wetter ist ähnlich heiß wie tags zuvor. Das wird unsere Pläne durchaus beeinflussen.
Wir beginnen ganz klassisch am Bahnhof und wagen uns in die Königstraße. Auf dem Schlossplatz haben wir erstmals eines unserer Ziele im Blick, den Fernsehturm. Als gute Touristen steht auch ein Besuch des größten Sohnes der Stadt auf dem Plan – Friedrich Schiller.
Ober der zunehmenden Wärme verlassen wir die glühende Innenstadt und wagen uns aus dem Kessel hinaus ins Grüne. Per Tram fahren wir auf den Bopser zum Fernsehturm. In meiner Kalendergeschichte zum August 2025 habe ich diesem Turm und der Stadt bereits einen ausführlichen Text gewidmet. Der Turm ist besonders, weil der erste seiner Art.
Der Blick schweift weit über das Land und sorgt für neue Ideen. Doch dazu mehr in einer späteren Reise.
Mit einer weiteren Tram und der »Zacke« fahren wir am späteren Nachmittag zurück in die Stadt und von dort wieder nach Rhein-Neckar.
Die Stadt hinterlässt gemischte Gefühle in uns. Es ist ein riesiger Talkessel, dicht bebaut, aber mit viel Grün.
Gehabt Euch wohl & bis bald!
— SnusTux|René M. – 30/05-2026





















































Lieber René, schade das du mit deine Gabe des Fotografieren und der Reise berichte kein Geld verdienst. Einfach super.