Von Himmelslichtern… – Teil 1: Alte neue Pfade
Nach dieser sehr konkreten Planung starten wir nur zur ersten »richtigen« Etappe.
— SnusTux|René M. – 01/11-2026
Teil 1: Alte neue Pfade
09. – 13. September 2012
– 2271 km –
09/09-2012:
Hej allihopa!
Vorweg: das Neueste von der Tour von mir gibt es beim Zwitscherdienst.
01/11-2026: Und da dieser seit Langem nicht mehr bei mir existiert, habe ich die Tweets von 2012 hier eingebaut.
Ich bin wieder unterwegs. wie bereits hier angedroht, geht es wieder auf eine lange Reise. Deren erster Tag neigt sich dem Ende zu. Es ist Sonntag, der 9. September, halb 7h Abends. Ich sitze vor meinem Zelt in Klausdorfer Strand auf Fehmarn und schreibe diesen Artikel. Die Sonne geht in meinem Rücken langsam unter und ein paar hundert Meter entfernt rauscht die Ostsee. Wie bin ich nun hier gelandet? Seht selbst.
Morgens halb 6 bei Heidelberg strahlen einige markante Himmelskörper um die Wette. Venus, der abnehmende Mond, Jupiter und Plejaden. Dazu noch Orion am Osthimmel. Das alles in der frühen Morgendämmerung.
Frühstücken und los. Naja, der rechte Scheinwerfer muss noch gewechselt werden. Aber dann! Es ist 6.40h, kurz vor Sonnenaufgang, als ich losfahre. Kaum was los bis Schriesheim. 7h auf die gähnend leere A5. Ab Hemsbach lugen ein paar zaghafte Sonnenstrahlen über den Bergen des Odenwaldes hervor. Dazu Nebel auf den Feldern. Herrlich. Tempomatig mit 110 gen Frankfurt. Auch hier kaum was los. Weiter. Als erster Zwischenstopp ist Kassel auserkoren. Bis dorthin kann ich fast durchweg mit dem Geschwindigkeitsregler fahren. In dem lustigen Stück zwischen Kirchheim und Hersfeld findet sich eine Baustelle. Jippie! Nr. 3 bis hierhin. Kassel erreiche ich halb 10. Pause.
Gezwitscher – 09:47: Sonne in Kassel. 260 ruhige Tempomat-Kilometer bisher. 🙂
Mittlerweile sind 25°, die Sonne knallt ordentlich. Diese ersten 260km waren staufrei. Bis zum Harz bleibt es auch so, trotz einiger Baustellen. Ab Seesen geht nix mehr. Für die nächsten 6km brauche ich annähernd 40 Minuten. Auch am Kreuz Hannover Ost ist Stau. Nr. 2! Nächste Pause hinter Großburgwedel. Es ist Mittag. 30°.
Gezwitscher – 12:49: Großburgwedel. Sonne 30 Grad. Neue Slogans: Deutsche Autobahnen – Besser als ein Vergnügungspark.
Gezwitscher – 12:52: Hessen – Land der Baustellen. Niedersachsen – Immer einen tollen Stau übrig. 😀
Gg 13h mache ich mich auf den nächsten Abschnitt – es wird der letzte! Stau Nummer 4 findet sich um Mellendorf. Im Radio wird mir die Strecke gen Fehmarn recht madig gemacht. A7 und A1 sind voll. Glücklicherweise lösen sich einige Autoansammlungen in Wohlgefallen auf. Erst ab dem Horster Dreieck, mit dem Wechsel auf die A1, geht es wieder los. Auf der Südostumfahrung der Freien-und Hansestadt ist durch mehrere Baustellen dicke Suppe. Stau Nummer 4. Es ist 15h. noch 150km, die ich durchziehe. Richtung Lübeck wird es ruhiger, was sich auch nicht mehr ändert. ich versuche es mal wieder mit Tempomat. Naja, es geht. Nach 10h bin ich auf der Insel. Es reicht. Zelt aufbauen und Neuigkeiten raushauen.
Gezwitscher – 17:50: Bin ENDLICH angekommen. 06.40h gestartet, 16.40h, und 715km später auf Fehmarn. Stauzähler ist bei 4. 🙂 Jetzt den Abend genießen.
Mittlerweile versinkt die Sonne über Fehmarn.
Gezwitscher – 19:43: Habe Kaninchen als Zaungäste zum Abendbrot. 🙂
Hier ein paar Bilder:
Bis demnächst.
Nachtrag 20120909, 23:30h:
Habe ein paar Astro-Bilder gemacht. Die Lichtverschmutzung ist geringer als im Südwesten, sodass sich das Band der Milchstraße gut erkennen lässt. So komme ich wenigstens nicht ohne Fang zurück. 🙂
Gezwitscher – 23:39: Ein paar Astro-Bilder sind im Kasten! Lichtverschmutzung ist hier oben fast kein Thema. Okej, den Puttgarder Fährhafen sieht man von weiten
Gezwitscher – 23:40: Morgen gibts (hoffentlich) mehr. Gute Nacht aus dem Ostsee-Zelt!
Nachtrag 20120911, 08:30h:
Meine abendliche Gesellschaft will ich Euch nicht vorenthalten:
Hinter meinem Zelt, wie auch auf dem gesamten Platz war richtig was los.
10/09-2012:
Guten Morgen.
Es ist Dienstag kurz nach 8h morgens, ich sitze im Zelt in Värnamo. neben mir steigt die Sonne empor. Jetzt erst komme ich dazu, wenigstens ein paar Bilder hochzuladen.
Die Tour hier nur kurz zusammengefasst:
416km durch 3 Länder mit 2 Fähren. In Dänemark 60 % Tempomatfahrt, in Schweden über 80 %. Insgesamt recht ruhig. Entlang der E4 etwas Regen, sonst durchwachsen bei 20-25°C
Nachtrag, 20120911, 20:00h:
Hier noch ein bisschen mehr vom Tage.
Von Klausdorf ging es kurz nach 9 zur Fähre Puttgarden.
Gezwitscher – 09:49: Guten Morgen &; Tschüss aus Deutschland. Nächste Fähre nach Dänemark. 🙂
Dort war es recht ruhig. Nach gut 20 Minuten Wartezeit konnte ich noch mit dem ersten Schiff mitfahren, der »Prins Richard«. Die Überfahrt war ob des guten Wetters recht entspannt. Die meiste Zeit der 45 Minuten war ich auf dem Oberdeck zugegen, welches hauptsächlich von qualmenden Dänen(?) bevölkert war. Kurz vor 11h war dann Dänemark erreicht. Rauf auf die Autobahn und mit Tempomat bei etwa 110 über Lolland und Falster nach Sjælland. Die Tanknadel näherte sich nach über 800km nun langsam dem roten Bereich. Tankstopp und Mittagspause in Tappernøje. Kurz vor København füllte sich die, teilweise 5‑spurige, Autobahn langsam. Tempomatfahrt vorbei, stattdessen Navi ärgern. Da mich dieses Ding unbedingt zur Öresundbrücke leiten wollte, musste es dafür büßen. Er in Helsingør hatte es meinen Plan kapiert. Am Öresund angekommen wehte ein starker Wind. Während dieser 200km durch das kleine Land war das Wetter umgeschlagen. Von Sonne und 25° auf stark bewölkt und knapp 20°. Auch an der zweiten Passage erreichte ich das erste Schiff, welches nur halb gefüllt ablegte. Auf dem Oberdeck war es ob des Windes kaum auszuhalten. Ein paar Bilder, dann zurück zum Auto. In Helsingborg angekommen führte mich mein erster Weg zu einem Telia-Laden um auch in Schweden ins Netz zu können. Dumm nur, dass sich dieser Laden in einem riesigen Einkaufszentrum befand. 20 Minuten Spaziergang für 5 Minuten Telefonladen. Kurz nach 3 und einen Großeinkauf später befand ich mich auf der E4 gen Norden.
Gezwitscher – 14:42: Zurück in Schweden. Hbg hat das größte Einkaufszentrum der Welt! 🙁
Wieder Tempomat rein und ab dafür. Nach einem Zwischenstopp und dem ersten Regenschauer erreichte ich den Platz in Värnamo um kurz nach 5. Zufälligerweise genau in der halben Stunde, in welcher die Rezeption geöffnet war. Zelt aufgebaut und eingeräumt. Strom ange… und wieder ein Adapter vonnöten. Statt mir diesen abermals auszuleihen, kaufte ich einen eigenen im örtlichen Auto-Zubehör-Laden. Eine Investition für die Zukunft. Das mit dem Breitband-Stick wurde noch etwas kompliziert, funktioniert aber mittlerweile. Abends lugte dann noch die Sonne kurz raus, ehe sie hinter hohen Bäumen verschwand.
Gezwitscher – 19:25: Zwischenstopp Nummer 2: Mückenland aka Värnamo. 1 Tag, 3 Länder, 416km. Kaum Regen. Mal sehen, ob die Nacht stichfrei bleibt. 🙂
11/09-2012:
Guten Abend aus Johannisholm.
Es ist Dienstag, der 11. September 2012, halb 9h abends. Mein Zelt ist zum dritten Mal aufgebaut und ich liege in selbigem und schreibe diesen Bericht. Draußen ist es fast dunkel.
Eine Stunde später. Es ist aufgeklart, Trotz dass die Sonne erst 10° unterm Horizont steht, sind mehr Sterne zu sehen als im ver-Licht-smogten Südwesten des komischen Landes mit Kennzeichen D.
Zurück zum Tag. Ein langer sollte es laut Planung ohnehin werden, Trotzdem machte ich mich erst kurz vor 10h aus Värnamo fort.
Gezwitscher – 08:47: Värnamo. Nach einer Stich-freien Nacht geht die Sonne auf. Packen und dann weiter gen Norden.
Erstes Ziel die Bank mit den 3 Buchstaben in Jönköping. Ein paar Runden in einem komischen Parkhaus und einen kurzen Spaziergang später befand ich mich auf der 26, dem alten Inlandsvägen. Ab 11h wurde dieser meine Straße für den Rest des Tages. An der Südspitze des Vättern wehte zwar ein kühler Wind, mit 18° und Sonne war es aber recht angenehm. Nach den Autobahnstrecken der vergangenen beiden Tage »durfte« ich mich endlich wieder an typisch schwedische Landstraßen gewöhnen, gelegentlich um 2+1-Strecken ergänzt. Kurz vor Tidaholm war ich fällig! Führerschein- und Alkoholkontrolle durch die Polizei. Mist. Nüchtern.
Gezwitscher – 11:44: Ich bin offiziell nüchtern. Poliskontroll irgendwo an der 26 bei Tidaholm.
Weiter. Kurz vor Skövde die lange Mittagspause. Immer noch sonnig und lagom warm, aber recht windig. Bis Johannisholm noch knapp 300km. Diese fuhr ich kurioserweise zu mehr als 2/3 mit Tempomat. 2 weitere Stopps, davon einer zum Tank-auffüllen in Filipstad folgten noch.
Gezwitscher – 13:26: Ack Värmeland, du sköna… Ich bin zurück, 30km vor Kristinehamn. 🙂
Ab Kristinehamn hatten sich zusehends dicke Wolken aufgetürmt, die hinter Vansbro dann auch für Regen sorgten. Nach dem Anmelden auf meinem Übernachtungsplatz hatte ich das Glück erstmals das Zelt bei (leichtem) Regen aufbauen zu dürfen.
Gezwitscher – 17:59: Endlich Regen! Habe schon 2 Tage darauf gewartet. 😉 Bin (wieder) an der E45, kurz vor Mora, angekommen.
Es ging. Innen alles trocken. Zum Abend hin, nach einigen weiteren Schauern verzogen sich die Wolken, sodass ich noch Gelegenheit für ein paar Bilder bekam. Hier die Ausbeute nach 467km.
12/09-2012:
Halloj aus der geografischen Mitte Schwedens.
Es ist Mittwochabend und ich sitze nicht im Zelt. Stattdessen habe ich mal wieder eine feste Unterkunft, das vandarhem »Ledkrysset« in Östersund. Die Sonne scheint am Untergehen zu sein, da es langsam dunkel wird. Nur leider bekomme ich davon nix mit, da mein Zimmer Nordseite hat und nach Westen ein Seitenflügel der alten Feuerwache liegt. 🙁
Der bisherige Tag sah folgendermaßen aus:
Nachdem ich gestern Abend den Bloggtext fertig geschrieben hatte, ging es nochmal raus zum Bildermachen. Es war so dunkel, dass sich Jupiter, Capella und Arktur im See spiegelten. Nur ein paar Lichter des Johannisholmer Wirtshauses störten die Szenerie. Außerdem war in der Ferne die Lichtglocke von Mora und den anderen Dörfern am Siljan zu erkennen.
Die Nacht war recht kalt, nur 5-10°. Meine Füße bekamen das zu spüren. Aber alles gut, keine Sorge! Heute Morgen ließ ich es ruhig angehen, mit Blick auf mein außen wie innen feuchtes Außenzelt. Netterweise sorgte die Sonne dafür, dass ein Teil der Feuchtigkeit verdunsten konnte. Um kurz vor 10h, bei 14° war alles verstaut und es ging auf der 45 weiter nordwärts. Mora und Orsa durchfuhr ich recht flott. Kurz nach 12 war mein erster Zwischenstopp erreicht. Der Holzbär mit zugehörigem Dorf – Sveg in Härjedalen. Zeit für eine Mittagspause.
Gezwitscher – 12:23: Zurück im Bären mit Dorf. Sonne, Wind, 10 Grad hier in Sveg. 🙂
Bereits im Voraus hatte ich mich dazu entschieden, statt der 45 lieber den Weg über Vemdalen und Klövsjö zu nehmen. Gesagt, getan. Nur meinem Navi passte dies mal wieder überhaupt nicht. Erst nach 15km hatte es meinen Plan kapiert, zumindest teilweise. Es wollte mich partout weiter über die 84 nach Nordwesten lotsen anstatt den kürzeren und direkteren Weg über Vemhån anzugeben. Mir wurscht! Halb 2 in Vemdalen. Kurz darauf am höchsten Punkt der Tour dem Vemdalsskalet. Auf über 700 Höhenmetern konnte ich bestaunen, wie ein Wintersportort zur saure-Gurken-Zeit aussieht. Eine trostlose Baustelle mit Wintersport-Schlussverkauf. 🙂 Nächster Halt wurde dann Klövsjö. Nicht umsonst scheint diese Häuseransammlung desöfteren zur schönsten im ganzen Land oder wenigstens im Bezirk gewählt zu werden. Letzter Fotostopp für den Tag.
Gezwitscher – 14:22: Klövsjö. Härjedalen-Rundfahrt beendet. Hat sich sehr gelohnt!
Die knapp 100km in die Großstadt im Nirgendwo zog ich dann innerhalb einer guten Stunde durch. Kurz nach halb 4 war das vandrarhem in Östersund erreicht. Erstmal ins Zimmer. Dieses Jahr leider ohne Bad. Auch nicht schlimm, Hauptsache ein festes Bett. 🙂
Gezwitscher – 17:58: In der großen Stadt am großen See im Nirgendwo. Fast Halbzeit. Erste Nacht im vandrarhem.
Nach dem Ausladen und Futter-Fassen kam die Stunde der Wahrheit: Der Wetterbericht für die kommenden Tage. Es scheint, dass die Sonne ab dem kommenden Wochenende für einige Zeit einen großen Bogen um Nordskandinavien machen wird. Zumindest verheißen die Vorhersagen für Kiruna, Riksgränsen, Kilpisjärvi, Kautokeino und Berlevåg nichts Gutes. Nun darf ich also, wie bereits befürchtet, umplanen. Für Astrofotografie ist ein klarer Himmel vonnöten, der die nächsten 10 Tage sehr unwahrscheinlich wird. Leider. Sehr wohl werde ich morgen noch weiter nach Norden fahren und wenigstens am Polarkreis schnuppern, nur bis an die Nordspitze von Varanger wird diese Tour nicht führen. Mal sehen.
Jetzt, wo dieser Artikel fertig geschrieben ist, hat sich die Nacht über Jämtlands Hauptstadt breit gemacht.
Hier die Bilder von der heutigen 359-km-Etappe:
13/09-2012:
Gute Nacht aus dem Nirgendwo.
Ich habe Wort gehalten (siehe Blogtext von gestern) und bin weiter nach Norden gefahren. Immerhin schon jenseits von 64° Nord. Die Häuseransammlung aus der ich Report abliefere heißt Björkvattnet und liegt wirklich am Ende der Welt. Um hierher zu gelangen sind 21km grusväg zu bewältigen. Für mich aber kein Neuland, da ich dieses idyllische Plätzchen bereits letztes Jahr aufgesucht habe, am 23.06. Wie bin ich nun hier gelandet? Der Reihe nach:
Der gestrige Abend war sehr anstrengend. Aufgrund des beschriebenen schlechten Wetters war ich gezwungen, die gesamte Tour umzuplanen. Zuerst war zu klären wohin es heute gehen sollte. Dies wurde durch mehrere Faktoren beeinflusst. An erster Stelle stand das eigentliche, oft versprochene Ziel – Kalfjäll. Wo gibt es so weit im Süden Kalfjäll? An 2 Orten. Auf dem Flatruet um im Bereich Stekenjokk. Den ersten Platz hatte ich bereits dreimal bereist und dieser hätte nicht viel Neues zu bieten gehabt. Vor allem hätte er mich wieder nach Süden geführt. Als Etappenziel wären das vandrarhem in Tännäs und der Campingplatz in Lofsdalen infrage gekommen. Der zweite Ort schien lohnenswerter, war aber gestern Abend noch gernicht auf dem Schirm. Stattdessen spekulierte ich noch auf eine Weiterfahrt nach Sorsele. Zwischen Flatruet und Sorsele kreisten dann meine Gedanken die ganze Nacht. Als Folge davon machte ich mich heute Morgen recht spät auf den Weg. Erst gegen 11h saß ich in meinem treuen Begleiter.
Gezwitscher – 11:20: Östersund. Regen, 8 Grad. Auf dem Weg nach Nirgendwo.
Dort sitzend und die STF-Broschüre wälzend, kam mir die Idee nach Björkvattnet zu fahren und damit doch den Vildmarksvägen zu machen. Aber erstmal Benzin auffüllen. Danach rüber nach Frösön. Auf dieser Insel bei Östersund entschied sich dann die heutige Etappe. Statt wieder nach Süden zu schwenken, machte ich mich auf den weiteren Weg gen Norden. Bereits letztes Jahr hatte ich einen Abschnitt zwischen Östersund und Björkvattnet. Damals fuhr ich entlang des Fiskevägen (Krokom–Valsjöbyn) nach Norwegen um anschließend wieder nach Schweden zu schwenken. Ab Gäddede folgten dann die beschriebenen 21km grusväg.
Heute wollte ich wieder Neuland entdecken und unbedingt in Strömsund einkaufen. Das führte zu einer Tour über die 339 von Krokom nach Strömsund und dann weiter über den südlichen Teil des Vildmarksvägen via Gäddede nach Björkvattnet. Unterwegs hatte ich neben einigen schönen Ausblicken auch ein Déja-Vu. Noch vor 3 Tagen befand ich mich in Astrid Lindgrens Heimatlandschaft Småland. Heute nun war ich wieder in Småland – einer Häuseransammlung entlang der 339, 40km vor Strömsund. Lustig. Wettertechnisch war es eher eintönig. Das Autothermometer verharrte fast durchgehend bei 8°C. Die Bewölkung wechselte gelegentlich und selbst ein paar Sonnenstrahlen bekam ich zu Gesicht. Auf den letzten 50km regnete es auch.
Gezwitscher – 16:03: Bin weiterhin auf dem Weg nach Norden. Vildmarksvägen, 35km vor Gäddede. 🙂
Unterwegs fasste ich den Entschluss, wenigstens über das Stekenjokk-Plateau zu fahren, auch wenn es schietig sein sollte. Die anschließenden Etappen sind noch nicht durchdacht. Hier am A… der Welt habe ich mich nun für 2 Nächte einquartiert um die kommenden 2 Wochen zu beackern.
Gezwitscher – 17:22: Bin im Nirgendwo angekommen. 🙂 Hier gibt es sogar ein vandrarhem und Internet!
Derzeit bevorzuge ich eher einige ruhige Tour mit 3-4 Tagen in der Westküsten-Metropole anstelle einer Städtetour. Alles hängt aber von den Unterkünften ab, da ich eigentlich im Zelt übernachten wollte. Morgen Abend sind wir schlauer.
Bis dahin noch ein paar Eindrücke von den zurückgelegten 308km des Tages:









































