Eine Woche in Bildern

Hej & willkommen zurück.

Vor knapp 2 Wochen hatte ich mich schon über den Nicht-Frühling 2013 beschwert. Heute geht es weiter.

Es ist Montagabend. Draußen ist es grau und regnerisch. Nix Neues in diesem Jahr. Unterdessen werden die Anwohner von Elbe, Donau und deren Nebenflüssen von einem schweren Hochwasser heimgesucht. Flutbilder aus Dresden und Umgebung habe ich viele gesehen und bin erschüttert. Allen Betroffenen wünsche ich hiermit viel Kraft und Mut!

Zurück zum Thema: Der folgende Text soll die letzte Woche in Bildern zeigen. Kontrastreicher geht es kaum.
Die ersten Bilder dokumentieren das Neckarhochwasser. Am Sonntagabend, 02. Juni fuhr ich runter nach Ziegelhausen um die Wassermassen des Neckar auf Chip zu bannen. Der Pegel Karlstor lag zu dieser Zeit bei 5,29 Metern. Recht viel, aber nicht übermäßig. In Ziegelhausen angekommen war die Zufahrt zur Uferstraße/L534 gesperrt. Mein Stamm-Fotostandort der letzten Tage war deshalb kaum zu erreichen. So fuhr ich über die Neckarhelle bis zu einem Parkplatz unterhalb vom Stift Neuburg. Hier entstanden erste Wasser-Bilder.

Teile der Uferstraße überschwemmt, ein Rad- und Fußweg ins Nirgendwo. In der Ferne waren jedoch Scheinwerfer fahrender Autos zu erkennen, die den trockenen Teil der Ziegelhäuser Landstraße benutzten. Es war also nur ein Teil überflutet und mein Standort schien trocken zu sein. Kurz überlegt und dann hingefahren. Der Umweg über Schloßbergtunnel und Altstadt lohnte sich. Zur Zeit des höchsten Pegelstandes gegen 22:00h Abends machte ich ein paar LZ’s.

34 Stunden später: Es ist Dienstagmorgen und der Neckar befindet sich wieder auf dem Rückzug. Ich suchte erneut ein paar Standorte vom Sonntagabend auf und setzte die damaligen Motive während der Morgensonne um.

Von der Karlstor-Schleuse war schön die tosende braune Brühe zu sehen.

Zwei Tage später. Donnerstag. Früher Morgen. Die Zeit der sichtbaren ISS-Überflüge ist wieder gekommen. Mit dem Tele probierte ich ein bisschen herum und bekam den derzeit größten künstlichen Erdsatelliten sogar einigermaßen scharf und erkennbar fotografiert.

Der helle, schnell wanderende Punkt wurde dadurch greifbarer, obwohl über 500 Kilometer entfernt.
Am selben Abend wollte ich nochmal den abendlichen Planetentanz beobachten. Leider war Jupiter im Dunst des Horizontes nicht mehr zu erkennen. Stattdessen strahlte Venus hell am Nordwesthimmel. Nach langen Minuten, die ich mit dem Absuchen eines kleinen Himmels-Sektors verbrachte wollte ich schon fast den Rückzug antreten. Auf einem letzten Überblicksbild erschien der fehlende Planet dann aber doch. Ein kaum sichtbares Pünktchen. Merkur war gefunden. Die beiden innersten Gesteinsbrocken konnte ich in der darauffolgenden Zeit in ein paar Bildern festhalten.

Den Abschluss der Woche bildete erneut ein himmlischer Lichtklecks. Saturn. Am Samstagabend in einer Bilderserie festgehalten, sind nur schwer die Konturen des Ringträgers auszumachen. Leider gibt mein Objektivpark nicht mehr Brennweite her.

Die Woche war insgesamt sehr sommerlich mit warmen sonnigen Tagen und lauen Nächten, die ich oft draußen verbrachte um die ISS-Überflüge zu beobachten. Innerhalb von 24 Stunden gelang mir das drei Mal. (Mittwoch 03:45h; 23:45h und Donnerstag 03:00h) Seit gestern, Sonntag, ist es wieder wechselhaft und kühl. Bin auf den weiteren Verlauf des Juni gespannt!

Bis bald!
/René

Hier alle Bilder am Stück:


Einige dieser Bilder finden sich auch auf meiner FB-Seite. Hier habe ich auch kombinierte Vorher-/Nachher-Bilder hochgeladen.


Frühling 2013 – Ein Zwischenbericht | April 2014 – KW14-Rückblick

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert