Juni 2024 – Unterwegs in Bayern
Willkommen zurück.
Bei dieser Reise bekommt Ihr drei Städte zum Preis von einem Beitrag.
Im Juni 2024 war ich für insgesamt 11 Tage in Franken und an der Donau unterwegs, das Ganze im Rahmen eines Bildungsurlaubes mit zwei weiteren Städte-Touren.
Zu den einzelnen Städten gibt es jeweils eine Kalendergeschichte.
Nürnberg – Juli 2025
Bamberg – Juni 2025
Regensburg – März 2025
Beginnen wir an einem Samstagnachmittag in Nürnberg.
Mein Hotel für eine Nacht liegt unweit des Hauptbahnhofes und direkt neben dem Handwerkerhof. Von meinem Zimmer im fünften Stock habe ich einen herrlichen Blick über die Stadt – bei Tag und bei Nacht.
Zum Abend erkunde ich kurz die Stadt auf der Lorenzer Seite und beende meine Runde am Handwerkerhof.
Da ich am Sonntag viel Zeit habe, ehe es weiter nach Bamberg geht, steht die Stadtmauer mit ihren Gärten auf meinem Programm – danke für den Tipp.
Ich starte an der Pegnitz auf der Lorenzer Seite.
Anschließend bin ich auf der nordwestlichen Stadtbefestigung unterwegs und genieße die Ruhe der Mauer-Gärten, wie auch den »schönsten Blick auf Alt-Nürnberg« mit Kaiserburg und Dürerhaus.
Den Abschluss bildet der Besuch der Kaiserburg mit ihren dicken Mauern und vielen Ausblicken.
War es an der Pegnitz noch eher ruhig, so wird es Richtung Kaiserburg deutlich belebter.
Nürnberg hat es erstaunlich gut hinbekommen, Teile der riesigen Altstadt historisierend neu zu erbauen und nicht alles im öden Einerlei der Nachkriegs-Architektur ersticken zu lassen. Die weitgehend erhaltene Stadtmauer ist einzigartig.
Ab Sonntagnachmittag bin ich für fünf Tage in Bamberg und genieße meinen Bildungsurlaub.
Zum Abend erkunde ich kurz die nahezu ausgestorbene Altstadt.
Am Montag beginnt dann die Bildung – Welterbe, Insel- und Bergstadt mit ihren engen Gassen, Dom…
… Altenburg.
Schwäne kontrastieren mit ihrer Leichtigkeit die alles umschlingende Schwere des Katholizismus.
Am Dienstag sind wir nachmittags in der Gärtnerstadt, samt zugehörigem Museum. So viel Garten findet man in einer historisch gewachsenen Stadt selten.
Danach spaziere ich über die Kettenbrücke zurück und suche nach ein paar Motiven in der Stadt.
Zur hereinbrechenden Nacht bekommen wir eine besondere Stadtführung mit der Stadtpatronin, Kaiserin Kunigunde. Danach halte ich die nächtliche Stadt in ein paar Langzeitbelichtungen fest.
Der Mittwoch widmet sich der Umgestaltung der Erba-Insel und den vielen Bamberger Wasserstraßen.
Zum Abschluss sind wir am Donnerstag in der Fränkischen Schweiz unterwegs und bekommen in Gößweinstein erneut eine volle Breitseite Katholizismus präsentiert.
Insgesamt ist es ein sehr gelungener Bildungsurlaub voller neuer Eindrücke.
Danke an die beiden Betreuerinnen.
Freitag und Samstag dienen der Erholung. Ich bin kurz im Aischgrund und erlebe am Samstagabend das örtliche Sonnenwendfeuer.
Am Sonntag reise ich schließlich zu meinem dritten Ziel – Regensburg.
Diese Stadt ist so ganz anders als andere deutsche Städte, die ich bisher gesehen habe. Ich fühle mich eher wie in Italien. Enge Straßenschluchten, hohe Häuser mit Überresten früherer Wohntürme.
Mein erster kleiner Rundgang führt mich auch zum Dom und zur steinernen Donaubrücke. Hat auch etwas von Heidelberg.
Am Montag erkunde ich die Stadt erneut…
… und fahre schließlich zu einem Symbol deutscher Nationalromantik – dem Tempel Walhalla bei Donaustauf. Hier hat sich König Ludwig I. im 19. Jahrhundert verewigt und vielen bekannten Menschen Büsten aus Marmor gewidmet – in den Jahrzehnten danach wurde diese Sammlung erweitert.
Auf meinem Rückweg zum Hotel entstehen weitere Bilder der besonderen Regensburger Altstadt.
Zum Sonnenuntergang genieße ich schließlich die spezielle Stimmung Regensburgs ein letztes Mal.
Tags darauf geht es zurück in die Heimat.
Ich bin schon etwas beeindruckt von dieser Stadt.
Gehabt Euch wohl & bis bald!
— SnusTux|René M. – 06/06-2026
































































































































































René du kannst Geschichtshistoriker werden,deine Anmerkungen sind einfach grandios.