{"id":747,"date":"2014-09-20T13:18:56","date_gmt":"2014-09-20T12:18:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.snustux.de\/?p=747"},"modified":"2014-09-20T13:18:56","modified_gmt":"2014-09-20T12:18:56","slug":"spaetsommer-in-schweden-tag-4-20140919","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/snustux.de\/blogrm\/2014\/09\/20\/spaetsommer-in-schweden-tag-4-20140919\/","title":{"rendered":"Sp\u00e4tsommer in Schweden &#8211; Tag 4 (20140919)"},"content":{"rendered":"<p>Besser sp\u00e4t als garnicht ist hier der kleine Bericht zum Freitag.<br \/>\nEin anstrengenden Tag. Schlief gegen Mitternacht fast vorm Rechner ein. Bilder konnte ich noch sichten, einen Text zu schreiben war nicht mehr drin.<br \/>\nLos gings gegen 9. Binnen 90 Minuten hatte ich gefr\u00fchst\u00fcckt, meinen Kram gepackt und das Zimmer aufger\u00e4umt; und wartete mit meinem Zeug im Triangel-Bahnhof auf den Transfer nach Malm\u00f6 Central.<br \/>\nHier kam ich kurz vor 11 an. Hatte noch fast 3 Stunden Zeit, ehe mein Zug nach Norden fahren w\u00fcrde. Mein Koffer wanderte in ein Schlie\u00dffach und ich <!--more-->zum TouriBoot. Wollte mir zum Abschluss die Stadt noch vom Wasser aus ansehen. Es lohnte sich. Binnen einer knappen Stunde schipperte die Schaluppe &#8211; gef\u00fcllt mit vielen alten Leuten und mir &#8211; einmal um Malm\u00f6s Innenstadt, vorbei am alten Werftgebiet und mitten durch die st\u00e4dtischen Parks; insgesamt 22 Br\u00fccken unterquerten wir. Nach dieser angenehmen Rundfahrt nahm ich die Altstadt noch unter die eigenen F\u00fc\u00dfe und schaute bei Stortorget, Lilla torg und Kockska huset vorbei; das alles bei angenehm sonnigem Wetter.<br \/>\nGegen halb 2 war ich zur\u00fcck am Bahnhof, schnappte meinen Koffer und ging zum Zug. Dieser wurde in Malm\u00f6 eingesetzt und wartete\u00a0 deshalb schon am Bahnsteig, leider mit geschlossenen T\u00fcren. Kurz vor 2 hatte ich endlich meinen erst-Klassigen Sitzplatz eingenommen, in Deutschland w\u00e4re das eher zweite Klasse, denn wirklich viel zu bieten hatte der Platz nicht. Recht p\u00fcnktlich 14:05 Uhr verlie\u00df der Schnelltriebwagen Malm\u00f6. Hatte mich auf viele Zwischenhalten eingestellt &#8211; dem war nicht so. Es wurden ganze drei, in Lund, Helsingborg und Halmstad. Viele Orte (so \u00c4ngelholm, Varberg und Kungsbacka) wurden nur mit geringer Geschwindigkeit durchfahren; meist schaffte der Zug seine 200 km\/h. Wie bef\u00fcrchtet dauerte es etwas l\u00e4nger. Erst 16:50 Uhr kam ich in G\u00f6teborg an. Es w\u00fcrde recht knapp von der Zeit. Besorgte mir schnell eine 72-Stunden-Karte f\u00fcr die Stadt und schnappte mir die erstbeste Bahn zum Stigbergstorg. Hier meldete ich mich in meinem Quartier an, bezog mein Bett, futterte ne Kleinigkeit und zog wieder von dannen um an der Stra\u00dfenbahnhaltestelle einen meiner Kumpls zu treffen. Nach zwei Jahren! gemeinsam fuhren wir zum Stadion. Hier wartete der andere verr\u00fcckte Schwede schon auf uns und gab uns unsere Eintrittskarten zum Spiel IFK-Gefle.<br \/>\nDie Pl\u00e4tze fanden sich recht weit oben, was mir ein mulmiges Gef\u00fchl bescherte. Die Sicht und der Sonnenuntergang entsch\u00e4digten aber.daf\u00fcr. Punkt 19h war Anstoss. Davor wurde noch die offizielle Hynmne der Blau-Wei\u00dfen gespielt, wobei alle aufstanden und lautstark mitsangen &#8211; au\u00dfer mir. Heftig! In der Nordkurve von Ullevi sorgten die Ultras f\u00fcr ein Dauerspektakel aus Gesang und Animation.<br \/>\nDas Spiel pl\u00e4tscherte anfangs vor sich hin, mit deutlicher Feld\u00fcberlegenheit von IFK. Um die 15. Minute kam endlich die Befreiung; das 1:0 nach einer Ecke und kurz darauf das 2:0 nach einer sch\u00f6n herausgespielten Situation \u00fcber rechts. \u00dcber weite Strecken biss sich die Heimmannschaft fest und kam kaum zu Chancen. Erst kurz vor der Halbzeit folgte das 3:0. Halbzeit No. 2 begann wieder st\u00fcrmisch mit dem 4:0. Ab da blieb es bei der \u00dcberlegenheit der Blau-Wei\u00dfen, allerdngs ohne weiteren z\u00e4hlbaren Erfolg. Ein insgesamt sehr faires Spiel mit eher mauer Schiedsrichterleistung. Das Stadion war knapp halb voll; weniger als 10.000 Zuschauer wollten sich das Spiel anschauen. G\u00e4stefans: Fehlanzeige.<br \/>\nNach dem Spiel, gegen 21 Uhr, machten wir uns auf die Suche nach einem Freitagabend-Bier und spazierten quer durch die Innenstadt via J\u00e4rntorget in die Andra L\u00e5nggata. War fertig und hungrig; trotzdem trank ich nur einen recht leckeren Ale. Gegen 23h ging wirklich nix mehr. Zu dritt gingen wir weiter heimw\u00e4rts &#8211; weit war es ja nicht mehr.<br \/>\nSchaffte es noch die Bilder zu sichten und fiel alsbald in einen D\u00e4mmerschlaf.<br \/>\nEin richtig sch\u00f6ner Tag war zuende. Danke an die beiden Verr\u00fcckten! \ud83d\ude42<br \/>\nMittlerweile ist es Samstag, fr\u00fcher Nachmittag.<br \/>\nHeute Abend wird wohl noch ein weiterer kurzer Bericht folgen.<\/p>\n<p>Bis dann.<\/p>\n<p>\/Ren\u00e9<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?set=a.959357717412820.1073741884.459056544109609&amp;type=3&amp;uploaded=6\" target=\"_blank\">Auch von gestern gibt es ein paar Bilder bei FB.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besser sp\u00e4t als garnicht ist hier der kleine Bericht zum Freitag. Ein anstrengenden Tag. Schlief gegen Mitternacht fast vorm Rechner ein. Bilder konnte ich noch sichten, einen Text zu schreiben war nicht mehr drin. Los gings gegen 9. 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