SnusTux

Lichtmalerei - Reisen - Technik

2014-03-13 – DB

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Wasser und Wein.

Es ist sp├Ąt, aber nicht zu sp├Ąt. Hier ein paar Worte zum Tage.
Es war ein eher ruhigerer. Die Nacht dahin war weniger entspannend als im Gebirgshotel; das Bett gleicht eher einer besseren Pritsche – es ist hart! Zum sp├Ąten Fr├╝hst├╝ck ging das Kontrastprogramm weiter: „Plastik“-Fr├╝hst├╝ck war mein erster Gedanke, nach den eher handgemachten Morgenmahlzeiten der letzten 4 Tage. [Muss dazu sagen, dass ich schon das dritte Mal in diesem Hotel n├Ąchtige und deshalb wusste, was mich erwarten w├╝rde.] Gegen halb 11 verlie├č ich meine Bleibe und arbeitete einen Muss-Punkt ab – die Fahrt ├╝ber die Waldschl├Âsschenbr├╝cke. Auf der rechten Spur ging es etwas holprig auf die andere Elbseite. Trotzdem sehr angenehm zu fahren.
Danach kundschaftete ich eine m├Âgliche Nachtbilder-Location aus. Vom Spitzhaus oberhalb Radebeuls bietet sich ein wundersch├Âner Blick auf das Elbtal. Leider waberte auch heute Mittag wieder der Dunst umher – Fernsicht eher mau. Trotzdem befand ich diesen Standort f├╝r gut. ├ťber eine sehr schmale Stra├če fuhr ich ins L├Â├čnitztal und nach Radebeul-K├Âtzschenbroda. Der Nachmittag war f├╝r ein wichtiges, aufschlussreiches Treffen reserviert; nochmals vielen Danke! Gegen halb 4 war ich zur├╝ck in meiner Bude und bereitete alles f├╝r den abendlichen Foto-Ausflug vor.
Dank nicht vorhandener Ortskenntnis durfte ich auf der Fahrt dorthin eine kleine Ehrenrunde ├╝ber den Neust├Ądter Markt drehen, da ich unbedingt die Leipziger Stra├če gen Mickten er-fahren wollte. Nach einem kurzen Futterstopp am Elbepark steuerte ich abermals das Spitzhaus an; die Uhr zeigte mittlerweile halb 6. An dem sch├Ânen Aussichtspunkt hatten sich recht viele Leute eingefunden, die alle den Sonnenuntergang genie├čen wollten. Bis dahin dauerte es noch ein bisschen. W├Ąhrend dieser Zeit ert├Ânte u.a. ein lautes Pfeifen, gefolgt von Dampflokger├Ąuschen – die Schmalspurbahn „L├Â├čnitzdackel“ machte sich auf den Weg nach Radeburg, und tauchte das Tal in dichte Rauchschwaden. Irgendwann war unser hei├čer Stern im Dunst hinterm Horizont verschwunden und ein k├╝hles L├╝ftchen zog auf, viele der anderen Besucher von dannen. Allein blieb ich nicht; holte aus dem Auto nur Stativ und warme Klamotten und begann dann meine Aufnahmen. Die ganze Zeit ├╝ber war der Aussichtspunkt gut frequentiert, meist von eher j├╝ngeren Leuten; eine Zeit lang sogar von der Feuerwehr. In der aufziehenden Dunkelheit wurden einige Punkte unsichtbar. Erste mit l├Ąngeren Brennweiten lie├č sich das Dresdener Stadtzentrum mit seinen vielen be-/ und markanten T├╝rmen im Lichtermeer ausmachen; im Vordergrund vom Elbepark ├╝berstrahlt. Sukzessive zeigten sich neben Mond und Jupiter immer mehr Sterne; Zum Ende meiner Session gegen 20h waren selbst die Plejaden zu erkennen. Netterweise blieb die K├Ąlte zur├╝ckhaltend, sodass ich weder Handschuhe noch M├╝tze ben├Âtigte.
Via Gro├čenhainer Stra├če fuhr ich nach 8 zur├╝ck und sichtete die Bilder des Tages.
Habe mich recht schnell f├╝r diese abendliche Aufnahme des Radebeuler Wasserturms entschieden. Die tiefstehende Sonne beleuchtet den Weinberg im Vordergrund.

Morgen ist leider schon mein letzter Tag in Dresden. Werde diesen sehr ruhig angehen lassen.

Alle Bilder: mit Textohne Text

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