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Lichtmalerei - Reisen - Technik

2014-02-24 – DB

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Planetentreff im Morgengrauen.
Neue Woche – neue Bilder. Mein gestriger freier Tag war schon recht intensiv, der heutige nicht weniger. Binnen 14 Stunden entstehen an 4 verschiedenen Orten Bilder. Nach dem Neckartal folgte gestern Abend noch der heimische Garten um eine recht interessante Planeten-/Sternkonstellation festzuhalten. Heute Morgen gegen 6 dann der dritte Streich. Ich weiß nicht, ob ich dem bedeckten SamstagmorgenHimmel dankbar sein soll? So jedenfalls bekam die 3-er Planetenbegegnung samt abnehmendem Mond noch eine besondere Note. Alle Himmelskörper mit nahezu gleichem Abstand, verteilt auf 75° von Südost nach Südwest.
Nach knapp 5 Stunden Schlaf machte ich mich denn um kurz vor 6h auf den Weg. Klarer Himmel, kalt, die Scheiben leicht angefroren. Nach wenigen Minuten war mein Fotospot oberhalb Ursenbachs erreicht. Nunja, die folgenden 20 Minuten hatten es, ob des eisigen Windes, in sich – trotz dicker Klamotten! Schön war das Planetenband über den Bergen des Odenwaldes zu erkennen während im Osten die Morgendämmerung einsetzte. Die Entscheidung das Tele mitzunehmen erwies sich als goldrichtig, da ich mit dem Tammy die 4 Himmelskörper im Detail ablichten konnte. (in der Nachbearbeitung war das Mars-bild kaum, das Saturn-Bild garnicht zu gebrauchen; aber mein umfangreiches Archiv rettete die Situation.) Nach der Abkühlung ging es kurz vor halb 7 heimwärts. Die folgende Stunde sichtete ich grob durch und freute mich ob der bald beginnenden „Deppenschicht“ – Neun bis Drei. Halb 8 war nur noch die schwache Mondsichel zu sehen; die Sonne überstrahlte alles andere bereits.
Eine erstaunliche ruhige Schicht mit eher mauem Mittag kam mir gerade recht. Zum Abschluss durfte ich wieder im Fett wühlen.
Der Heimweg kontrastierte den eisigen Morgen vollständig: knapp 15 Grad, Leute in kurzer Kleidung.
Nach der Schicht folgte dann die Nacharbeit zum Bild. Ich entschied mich, Detailaufnahmen der Himmelskörper einzubauen. Die Planeten sind gegenüber dem Mond stark vergrößert. Untereinander stimmen die Größenverhältnisse etwa. Venus wirkt am größten, Mars am kleinsten, bei Saturn geben die Ringe den Ausschlag.

Hier nochmal alle 4 von links nach rechts mit Abstand, Helligkeit und Größe:
Venus (als Sichel zu erkennen): Knapp 70 Mio km (0,475AE); 0°0’35“; -4,31 mag
Mond (im letzten Viertel): 368.000 km (0,002AE); 0°32,8′; -10,47 mag
Saturn (Bild vom 19.04.2011): gut 1,4 Mrd km (9,64AE); 0°0’40“; 0,65 mag
Mars (markant rötlich): knapp 130 Mio km (0,85AE); 0°0’11“; -0,15 mag

Nachfolgend noch die Version ohne eingebettete Detailaufnahmen:
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Alle Bilder: mit Textohne Text

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