2014-02-09

Durchwachsen.
Treffender lässt sich dieser Sonntag nicht beschreiben. Sowohl wettertechnisch als auch arbeitstechnisch. Morgens ist es grau und noch immer viel zu warm. Die knapp 6 Jobb-Stunden sind von Langeweile und kurzem Hochdrehen geprägt. Diese Phasen fallen meist mit aufziehenden Wolken zusammen.
Nach Schichtende fahre ich zum zweiten Mal binnen 24 Stunden zur Burg oberhalb Schreisheims. Dass heute Blindentag – aka „Ich fahre immer ohne Licht!“-Tag – ist, geschenkt. Störender ist der kurze, heftige Graupelschauer, der mit Einfahrt in die Schriesheimer Talstraße niedergeht. War ja klar; da fahre ich zur Burg und es ist Schietwetter! Glücklicherweise lässt das Prassel-Eis kurz vor dem Zwischenziel nach. Der BurgParkplatz ist sehr gut gefüllt, mit vielen auswärtigen Kennzeichen. Mit dem 50er bewaffnet strebe ich der Sonne – und dem Sturm(!) – entgegen. Der Blick in die Ebene bietet viel Wetter auf kleinstem Raum. Dicke Regenwolken und sonnige Flecken, dazu eine sehr gute Fernsicht. Bilderzeit. Mit kalten Händen halte ich ein paar Eindrücke fest, so auch den Blick gen Nordwesten zum sonnigen Fleck über Heddesheim und weiter in den Rheingau.
Nach einer Viertelstunde strebe ich meinem Reisebegleiter entgegen und wärme mich auf der Heimfahrt auf.

Alle Bilder: mit Textohne Text