2014-01-30

An der Autobahn.
Geschafft! Im doppelten Sinn. Ein 13-Stunden-Tag geht langsam zuende. Morgens Arbeit und Frost, nachmittags Werkstattbesuch bei Frankfurt.
Zu Abwechslung war mal an einem Donnerstag Lieferung, bedingt durch den Besuch der letzten beiden Tage. So durfte ich mich kurz nach 5h morgens auf die Socken machen. Kalt und frostig. Netterweise recht wenig zum Basteln. Ging alles sehr schnell. Die Stimmung war erleichtert und freundlich, auch wenn einige Leute noch viel liegen-gebliebene Arbeit zu erledigen hatten, und deshalb recht gestresst waren. Insgesamt ein recht durchschnittlicher Tag.
Gegen zwei war es geschafft. Ich begab mich auf die Autobahn gen Norden, zu Nikon in Dreieich – mein geliebtes Arbeitstier D300s sollte endlich zur Reparatur gebracht werden. Auf der Strecke sehr dichter Verkehr mit vielen Lkw-Zügen. Dummerweise schmierte mein Navi unterwegs dreimal ab. Besonders bitter wurde der letzte Absturz kurz vor dem Ziel. Irgendwie konnte ich es wieder zum Laufen bringen und erreichte gegen halb 4 den Nikon-Service. Dort erklärte mir eine nette Dame, nach kurzer Rücksprache mit einem Kollegen, dass die Reparatur des Stangen-AF-Antriebes mein gesetztes Budget übersteigen könnte. Was tun? Lies das Gehäuse erst einmal dort und warte nun auf einen präziseren Kostenvoranschlag.
Auf der Rückfahrt begann ich zu grübeln und kam recht bald zu der Erkennis, dass ich in Zukunft nur noch mit motorisierten Gläsern arbeiten werde. Die D300s bleibt! Es gibt derzeit kein Gehäuse (mit Ausnahme der D4 und der D3s), welches ich mir stattdessen zulegen würde. So muss wohl das kleine 50er gehen und mit dem Tokina werde ich nur noch händisch scharfstellen können.
Der starke Dunst rettete  mir die Rücktour. So steckte die tiefstehende Sonne hinter einem dicken Schleier und störte mich nicht. Auf einem Parkplatz an der hessisch-baden-württembergischen Landesgrenze (mit Namen „Fuchsbuckel“) machte ich ein paar Bilder. Eines davon seht Ihr hier. Die Bergstraße ist kaum zu erkennen, auf der Autobahn ist dichter Verkehr.
Kurz vor halb 6 war ich endlich wieder daheim. Geschafft! Nur noch morgen, dann wartet ein freies Wochenende auf mich und ich kann meine Erkältung andlich richtig auskurieren.

Alle Bilder: mit Textohne Text