Hallo Sternenfreunde!

Nunja, nach der eisigen Iglu-Nacht samt anschließender 7-Stunden-Fahrt hat mich wohl der Altersheimer erwischt. Vielleicht habe ich aber auch keinen Sinn darin gesehen, das Folgende an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Keine Ahnung, ist schließlich schon ĂŒber eine Woche her. 😉 Worum geht es denn nun eigentlich? Dazu jetzt ein paar Worte:

Der Abend im Eispalast in Hammerdal war von schönem Wetter begleitet. Kurz nach 11h begab ich mich nochmal zu den örtlichen Örtlichkeiten. Spontan kam mir die Idee fĂŒr ein paar Bilder. Anfangs bannte ich mit dem Tele u.a. Jupiter und die Plejaden auf den Sensor. Kurz darauf wechselte ich jedoch ans andere Brennweitenende. Beim Zeltkauf hatte u.a. ein gerĂ€umiger Vorraum (Apsis) eine gewisse Rolle gespielt. In diese sollte die Kamera samt BG, das ganze auf’s Stativ gepackt, passen. Das probierte ich nun aus. Mit dem Tokina vorn dran stellte ich alles in meinen Eingang, und richtete den Bildausschnitt ein. Hier beging ich nun 2 folgenschwere Fehler: Zum fokussieren bei Sternenhimmel Ă€ndere ich die Brennweite meist auf 16mm. So weit so gut. Nur passte dieses Mal der AF garnicht. Und als ob das nicht gereicht hĂ€tte, vergaß ich auch auf 11mm zurĂŒck zu drehen. Nichtwissend um diese Fehler, klemmte ich den Fernauslöser dran, stellte auf Dauerfeuer und begann meine Aufnahmesitzung: 30 Sekunden pro Bild bei Iso 800 und 2,8-er Offenblende. Im Laufe von etwa 2 Stunden, mit 2 kĂŒrzeren Unterbrechungen, schafften es so 217 auf die Speicherkarten. Danach hatte die KĂ€lte den Akkus das Leben ausgehaucht.

Am Montagabend, bereits in Dalarna, entdeckte ich meine AnfĂ€ngerfehler – und verdrĂ€ngte sie. Trotzdem legte ich die Bilderserie in einen eigenen Ordner.
Wieder zurĂŒck im komischen Land im SĂŒden schaute ich mir nun diese merkwĂŒrdigen Bilder erneut an. Das Motiv ist genial, nur die Umsetzung, naja, eher suboptimal. 😉 Aber seht selbst.
Im Folgenden zeige ich Euch zwei Varianten meines Mißgeschickes. Zuerst einen ganz kurzen Zeitraffer-Film, der alle Bilder beinhaltet. Danach noch eine Spuraufnahme, welche aus 146 Aufnahmen zusammengesetzt ist und eine Zeitraum von 80 Minuten abdeckt.
Der Blick geht nach SĂŒden zu Pegasus, Wassermann, Walfisch und Fischen. Sogar ein Planet hat sich hierhin verirrt. Uranus findet sich links der Mitte in den Fischen.
Links dunkelt mein Iglu die Szenerie ab, rechts steht mein Reisemobil.

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