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Lichtmalerei - Reisen - Technik

Nachschlag – Teil 2: aus dem Nichts

Hallo Sternenfreunde!

Nunja, nach der eisigen Iglu-Nacht samt anschlie├čender 7-Stunden-Fahrt hat mich wohl der Altersheimer erwischt. Vielleicht habe ich aber auch keinen Sinn darin gesehen, das Folgende an die ├ľffentlichkeit gelangen zu lassen. Keine Ahnung, ist schlie├člich schon ├╝ber eine Woche her. ­čśë Worum geht es denn nun eigentlich? Dazu jetzt ein paar Worte:

Der Abend im Eispalast in Hammerdal war von sch├Ânem Wetter begleitet. Kurz nach 11h begab ich mich nochmal zu den ├Ârtlichen ├ľrtlichkeiten. Spontan kam mir die Idee f├╝r ein paar Bilder. Anfangs bannte ich mit dem Tele u.a. Jupiter und die Plejaden auf den Sensor. Kurz darauf wechselte ich jedoch ans andere Brennweitenende. Beim Zeltkauf hatte u.a. ein ger├Ąumiger Vorraum (Apsis) eine gewisse Rolle gespielt. In diese sollte die Kamera samt BG, das ganze auf’s Stativ gepackt, passen. Das probierte ich nun aus. Mit dem Tokina vorn dran stellte ich alles in meinen Eingang, und richtete den Bildausschnitt ein. Hier beging ich nun 2 folgenschwere Fehler: Zum fokussieren bei Sternenhimmel ├Ąndere ich die Brennweite meist auf 16mm. So weit so gut. Nur passte dieses Mal der AF garnicht. Und als ob das nicht gereicht h├Ątte, verga├č ich auch auf 11mm zur├╝ck zu drehen. Nichtwissend um diese Fehler, klemmte ich den Fernausl├Âser dran, stellte auf Dauerfeuer und begann meine Aufnahmesitzung: 30 Sekunden pro Bild bei Iso 800 und 2,8-er Offenblende. Im Laufe von etwa 2 Stunden, mit 2 k├╝rzeren Unterbrechungen, schafften es so 217 auf die Speicherkarten. Danach hatte die K├Ąlte den Akkus das Leben ausgehaucht.

Am Montagabend, bereits in Dalarna, entdeckte ich meine Anf├Ąngerfehler – und verdr├Ąngte sie. Trotzdem legte ich die Bilderserie in einen eigenen Ordner.
Wieder zur├╝ck im komischen Land im S├╝den schaute ich mir nun diese merkw├╝rdigen Bilder erneut an. Das Motiv ist genial, nur die Umsetzung, naja, eher suboptimal. ­čśë Aber seht selbst.
Im Folgenden zeige ich Euch zwei Varianten meines Mi├čgeschickes. Zuerst einen ganz kurzen Zeitraffer-Film, der alle Bilder beinhaltet. Danach noch eine Spuraufnahme, welche aus 146 Aufnahmen zusammengesetzt ist und eine Zeitraum von 80 Minuten abdeckt.
Der Blick geht nach S├╝den zu Pegasus, Wassermann, Walfisch und Fischen. Sogar ein Planet hat sich hierhin verirrt. Uranus findet sich links der Mitte in den Fischen.
Links dunkelt mein Iglu die Szenerie ab, rechts steht mein Reisemobil.

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