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Lichtmalerei - Reisen - Technik

Dienstag, 20120918 – Tag 10

Mit einem riesigen Grinsen im Gesicht begr├╝├če ich Euch zum heutigen Tages-Bla-Bla.

Seit nunmehr einer Woche bin ich in Schweden. Auch wenn ich den Hauptzweck der Reise, Astrofotografie, streichen musste, so hat es sich bisher doch gelohnt.
Es ist Dienstagabend, die Sonne scheint langsam unterm Horizont zu verschwinden, und ich sitze wieder in meinem Hotelzimmer in Arjeplog. Ein wundersch├Âner Urlaubstag geht zu Ende. Aber der Reihe nach:

Heute morgen lie├č ich mir mal wieder viel Zeit. Hatte eigentlich einen erneuten Standortwechsel vor, aber der Wunsch noch eine Nacht l├Ąnger hier zu bleiben war st├Ąrker. Also auf zur Rezeption und fragen. Die nette Dame meinte, dass dies kein Problem sei und verl├Ąngerte meinen Aufenthalt um eine weitere Nacht. Au├čerdem gab sie mir einige Tipps f├╝r Ausfl├╝ge in der n├Ąheren Umgebung. Einer davon war die kurze Fahrt auf den Berg Galtispuoda, so eine Art Hausberg von Arjeplog. Sie meinte, dass dort hoch sogar Busse fahre w├╝rden und die Aussicht auf die Seen und das Fj├Ąll wundersch├Ân sei. Gesagt, getan. Doch zuerst war noch Lampenwechsel Nummer 2 f├Ąllig.
Gegen halb 12, bei strahlendem Sonnenschein und knapp 10┬░C, machte ich mich in meinem treuen Reisebegleiter auf den Weg. Die Beschilderung zum Berg war, typisch schwedisch, hervorragend. Vor dem steilsten St├╝ck fand ich ein Schild, dass die Stra├če im Winter f├╝r Testfahrten (*) gesperrt sei und nur berechtigte Personen Zugang h├Ątten; daneben ein, ge├Âffneter, Schlagbaum. Es ging bergauf. Bis auf ├╝ber 800 Meter. Kalfj├Ąll! Auf den letzten Metern entdeckte ich dann endlich die ersten Rentiere dieses Jahres. Gegen 12h war ich oben angekommen. Eine fast 2-st├╝ndige Fotorunde begann. Einerseits der Landschaft geltend – eine wirklich sch├Âne Sicht auf die Gew├Ąsser des Skellefte├Ąlv und auf die Fj├Ąllketten im Norden und Westen – andererseits den Tieren. Bewaffnet mit D300s+Tammy vorn dran gelang fast jedes Bild der „Herrenrunde“! Diese, vielleicht 20-30 Tiere, wanderten nahezu ungest├Ârt auf dem Kalfj├Ąll umher und n├Ąherten sich mir teilweise so sehr, dass ich mich lieber in Sicherheit brachte. ­čÖé Aber auf 50-100 Meter kamen sie an mich heran. Die Landschaft wurde mit Tammy und Sigma auf den DX-Chip gebannt. Ich versuchte mich auch an 2 Panoramas. Eines die Fj├Ąllkette einschlie├čend, das zweite f├╝r die Gew├Ąsser. Kurz vor 2 fuhr ich wieder bergab zu einem gro├čen Parklplatz samt Hinweistafel auf das Naturreservat. Danach ging es langsam zur├╝ck ins Dorf Arjeplog, welches Hauptort der riesigen Gemeinde gleichen Namens ist. Vom Strand des Hornavan konnte ich den majest├Ątischen Galtispuoda dann auch festhalten. Mein Dank an die nette Dame im Hotell Lyktan f├╝r diesen Tipp! Es war ein Volltreffer! Und Mein Grinsen will garnicht mehr weichen. ­čśÇ
Ein weiterer Dank geht an dieser Stelle an Telia, die mich seit gut einer Woche t├Ąglich bloggen lassen. In abgelegenen Gebieten, wie Bj├Ârkvattnet, zwar nur mit schnarchlangsamer EDGE-Geschwindigkeit; hier in Arjeplog dagegen mit UMTS! Bisher hatte ich aber ├╝berall Netzempfang.
Wohin es morgen gehen soll wei├č ich noch nicht. Wettertechnisch sieht es schon wieder mau aus. Auch jetzt ist es stark bew├Âlkt. Mal sehen.

Hier nun ein paar Eindr├╝cke der knapp 30 Kilometer Fahrt um Arjeplog:

(*) Hat etwas mit dem kuriosen Einstieg von gestern zu tun ­čÖé

Und hier der Weg auf den Galtispuoda:

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