Ein buntes Programm und wenige Kilometer bestimmten diesen Sonntag. Den letzten Tag im Reich der hellen Nächte.

Viel dazu geschrieben steht im Tourtagebuch:

Route: Hä/Sni – Lunde – Grusvägar – Västanåfall – Härnösand – Küstenstrecke – Hä/Sni + Aufstieg zum Prästberg
Kommunen (SE): Härnösand – Kramfors
Km: 138

Zweiter Hitzetag im Norden. Und Tag der Schotterpisten/Grusvägar. Schätzungsweise 30 waren es heute. Dazu ein bunt gemixtes Programm.
Kurz vor Mittag Start bei 29 Grad und ein paar Wolken. Zum Automuseum nach Lunde. Eine feine Sammlung von Old- und Youngtimern der letzten 90 Jahre. Das älteste Exemplar, ein Fiat, von 1926. Das Jüngste Exemplar von einer beinahe toten schwedischen Automarke, Baujahr 2000. Ein schöner Querschnitt durch die Automobilgeschichte. Ein Teil der Sammlung konzentrierte sich auf den schwedischen Autobau: Ein PV544 und ein Duett von Volvo; folgende Saabs: ein 92B; ein 96V4; ein 99; ein 9-3 SE Cabrio. Dazu ein alter Scania-Vabis Lkw. Das Ambiente passte. Mit vielen kleinen Details war das Museum verschönert. Dazu noch eine nette Puppensammlung. Und Gratis Kaffee im Eintrittspreis. Pünktlich zum Sommar-Programm 13h auf den Weg zum Västanåfall. Über die kurze Route. Diese bestand anfangs aus engen Asfaltstraßen und wandelte sich dann in gute Grusvägar. Diese ließen sich mit 60 km/h befahren. Gegen 14.30h am Wasserfall. Dieses Mal fast leerer Parkplatz. 25 Grad. Dicke Wolken. Zuerst ins Naturum. Dieses zeigte u.a. die Besiedlung der Region um Viksjö durch die Finnen. Dann zum Wasserfall. Klein, fein aber hoch. Rundgang durch das Freilichtmuseum und viele Bilder. Nach einer guten Stunde zurück zum Auto. Immer noch saunaesk. Weiter nach Härnösand. Zuerst zum Regionalmuseum. Einige schöne Ausstellungen. Für einen Besuch des angeschlossenen großen Freilichtmuseums, mit vielen alten Häusern, reichte die Zeit nicht mehr. Stattdessen ins Zentrum der Residenzstadt Västernorrlands. Pause. Danach ein Architekturbummel durch die leere Innenstadt. Erleichtert duch einen Stadtplan mit vielen historischen Bauten. Wieder fast 30 Grad. Gegen halb 6 zurück. Nicht über die E4 sondern an der Küste lang.
Immer dichtere dunkle Wolken. Kurz nach 18h eine Fototour über den Platz und zum Aussichtspunkt auf dem nahen Prästberg. Mit Ausnahme von Eniro hat kein Kartenlieferant den Weg auf diesen Berg verzeichnet. Ein kurzer, aber steiler, Weg bergauf. Oben ein Funkmast, als dessen Zufahrt der Weg dient. Schöne Aussicht auf das Delta des Ångermanälv. Auch auf die HK-Brücke. Während des 10minütigen Rückweges begann es zu regnen. Komisch. Gleiches war 8 Tage eher auch der Fall, nur dass die Strecke damals wesentlich länger war. In die Rezeption meines Platzes um mit Jesica (Mitbetreiberin des Platzes und des Vhems) die Erkenntnisse auszutauschen. Sowohl sie, als auch Jocke, wussten, dass es einen Weg zum Prästberg gibt. Nur hatten sie bisher keine Karte. Ein nettes Dankeschön war der Lohn. Hier die Koordinaten: 62.8°N, 17.89°O .
Letzte helle Nacht. Morgen gehts in die Dunkelheit Upplands.

Morgen beginnt die letzte Woche in Sverige. Zeit nach Süden aufzubrechen. Gen Götet. Schöne Gegend, Höga Kusten und sehr nette Gastgeber in meiner Unterkunft.

/Härliga Väster-Norrlandsson

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Die Grusvägtour auf Google Maps:
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Alles zur Tour gibt es hier.