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Lichtmalerei - Reisen - Technik

Sonntag, 04.07.2010; der neunzehnte Tag

Ein buntes Programm und wenige Kilometer bestimmten diesen Sonntag. Den letzten Tag im Reich der hellen NĂ€chte.

Viel dazu geschrieben steht im Tourtagebuch:

Route: HĂ€/Sni – Lunde – GrusvĂ€gar – VĂ€stanĂ„fall – HĂ€rnösand – KĂŒstenstrecke – HĂ€/Sni + Aufstieg zum PrĂ€stberg
Kommunen (SE): HĂ€rnösand – Kramfors
Km: 138

Zweiter Hitzetag im Norden. Und Tag der Schotterpisten/GrusvÀgar. SchÀtzungsweise 30 waren es heute. Dazu ein bunt gemixtes Programm.
Kurz vor Mittag Start bei 29 Grad und ein paar Wolken. Zum Automuseum nach Lunde. Eine feine Sammlung von Old- und Youngtimern der letzten 90 Jahre. Das Ă€lteste Exemplar, ein Fiat, von 1926. Das JĂŒngste Exemplar von einer beinahe toten schwedischen Automarke, Baujahr 2000. Ein schöner Querschnitt durch die Automobilgeschichte. Ein Teil der Sammlung konzentrierte sich auf den schwedischen Autobau: Ein PV544 und ein Duett von Volvo; folgende Saabs: ein 92B; ein 96V4; ein 99; ein 9-3 SE Cabrio. Dazu ein alter Scania-Vabis Lkw. Das Ambiente passte. Mit vielen kleinen Details war das Museum verschönert. Dazu noch eine nette Puppensammlung. Und Gratis Kaffee im Eintrittspreis. PĂŒnktlich zum Sommar-Programm 13h auf den Weg zum VĂ€stanĂ„fall. Über die kurze Route. Diese bestand anfangs aus engen Asfaltstraßen und wandelte sich dann in gute GrusvĂ€gar. Diese ließen sich mit 60 km/h befahren. Gegen 14.30h am Wasserfall. Dieses Mal fast leerer Parkplatz. 25 Grad. Dicke Wolken. Zuerst ins Naturum. Dieses zeigte u.a. die Besiedlung der Region um Viksjö durch die Finnen. Dann zum Wasserfall. Klein, fein aber hoch. Rundgang durch das Freilichtmuseum und viele Bilder. Nach einer guten Stunde zurĂŒck zum Auto. Immer noch saunaesk. Weiter nach HĂ€rnösand. Zuerst zum Regionalmuseum. Einige schöne Ausstellungen. FĂŒr einen Besuch des angeschlossenen großen Freilichtmuseums, mit vielen alten HĂ€usern, reichte die Zeit nicht mehr. Stattdessen ins Zentrum der Residenzstadt VĂ€sternorrlands. Pause. Danach ein Architekturbummel durch die leere Innenstadt. Erleichtert duch einen Stadtplan mit vielen historischen Bauten. Wieder fast 30 Grad. Gegen halb 6 zurĂŒck. Nicht ĂŒber die E4 sondern an der KĂŒste lang.
Immer dichtere dunkle Wolken. Kurz nach 18h eine Fototour ĂŒber den Platz und zum Aussichtspunkt auf dem nahen PrĂ€stberg. Mit Ausnahme von Eniro hat kein Kartenlieferant den Weg auf diesen Berg verzeichnet. Ein kurzer, aber steiler, Weg bergauf. Oben ein Funkmast, als dessen Zufahrt der Weg dient. Schöne Aussicht auf das Delta des ÅngermanĂ€lv. Auch auf die HK-BrĂŒcke. WĂ€hrend des 10minĂŒtigen RĂŒckweges begann es zu regnen. Komisch. Gleiches war 8 Tage eher auch der Fall, nur dass die Strecke damals wesentlich lĂ€nger war. In die Rezeption meines Platzes um mit Jesica (Mitbetreiberin des Platzes und des Vhems) die Erkenntnisse auszutauschen. Sowohl sie, als auch Jocke, wussten, dass es einen Weg zum PrĂ€stberg gibt. Nur hatten sie bisher keine Karte. Ein nettes Dankeschön war der Lohn. Hier die Koordinaten: 62.8°N, 17.89°O .
Letzte helle Nacht. Morgen gehts in die Dunkelheit Upplands.

Morgen beginnt die letzte Woche in Sverige. Zeit nach SĂŒden aufzubrechen. Gen Götet. Schöne Gegend, Höga Kusten und sehr nette Gastgeber in meiner Unterkunft.

/HĂ€rliga VĂ€ster-Norrlandsson

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Die GrusvÀgtour auf Google Maps:
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Alles zur Tour gibt es hier.

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