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Lichtmalerei - Reisen - Technik

Freitag, 25.06.2010; der zehnte Tag

Schlussetappe nach MagerĂžya. Zum Knivskjelodden. Nach Norwegen. Anstrengend einerseits, entspannt andererseits.

Der lange Tagebucheintrag beinhaltete folgendes:

Route: Övre Soppero – Karesuando – Enontekiö(Fin) – Alta(N) – Skipsfjorden/MagerĂžya
Kommunen (SE): Kiruna; (Fin): Enontekiö; (N): Kautokeino, Alta, Kvalsund, Porsanger, Nordkapp
Km: 566

Tjaha. Die Etappe aller Etappen! 🙂
04.45 in Övre Soppero los. Sonne, 10 Grad. Kurz vor der Grenze eine kleinere Baustelle. Weniger schwierig als 2 Tage zuvor.
05.30 in Karesuando. Volltanken aum Automaten. FĂŒr rekordverdĂ€chtige 13.54 Kr. Weiter nach Finnland. Dort Benzinpreise um 1,50 Euro. Noch teurer. Gute Straße, immer noch schönes Wetter. Die Sonne Ă€rgerte mich lĂ€ngst nicht mehr. Gegen 7h an der Grenze zu Norwegen. Bis dahin ließen sich die anderen Fahrzeuge an zwei HĂ€nden abzĂ€hlen. Nix los um diese Zeit. LĂ€ngere Pause an der Grenze, dann weiter.
Durch dĂŒnne Vegetation, meist Birken, kaum NadelbĂ€ume, gen Kautokeino. 7.30h dort. Weiterhin entspanntes Fahren.
Gelegentlich ein paar Rentiere (worauf an der finnisch-norwegischen Grenze ausrĂŒcklich hingewiesen wurde/Bildbeweis).
Ca. 40km vor Alta Ă€nderte sich alles. Die Straße fĂŒhrte, mit vielen Kurven, durch eine tiefe Schlucht. Netterweise war ein Kleitransporter vor mir, meine Rettung! Bis 20km vor der Stadt blieb das so. Kurz vor 10h in Alta. Nix besonderes. TB gesucht, nicht gefunden. Entlang des blitzergespickten Alta-Fjordes weiter. Einige Kilometer spĂ€ter begann ein Anstieg auf ein karges Hochplateau. Dort Pause. Noch zweimal runter und einmal hoch, bis die E69 zum Nordkapp erreicht war. Diese Straße schlĂ€ngelt sich entlang des Porsangerfjordes gen Norden. Tjaha, und da waren sie wieder: meine geliebten norwegischen Tunnel. Der erste, Skarvbergstunnel, 3km lang, spĂ€rlich beleuchtet. Pause danach, sacken lassen. Der zweite hatte es richtig in sich: Nur 500 Meter lang, aber eine Linkskurve und unbeleuchtet. Einfach in den Berg gehauen. Mit Fernlicht ging es durch. Netterweise ohne Gegenverkehr. Weiter zum Nordkapptunnel. Die Strecke bis dahin (ca.100km) war oft sehr unĂŒbersichtlich und eng.
Gegen 13h am Nordkapptunnel. 7 Kilometer lang. Erst 4km nach unten (bis 250muh), die Bremsen haben’s geschafft, dann 3km nach oben. Am Ende, auf MagerĂžya, die Mautstation. Problemlos bar bezahlt. Pause. Noch eine BrĂŒcke und der 4 1/2 Kilometer lange HonningsvĂ„gtunnel, dann war es fast geschafft. Zuerst zur HĂŒtte in Skipsfjorden. Einchecken + Ausladen. Schönes Wetter um 10 Grad. SpĂ€ter zum TB in HonningsvĂ„g. Das Hurtigruten-Schiff „Richard With“, Richtung Kirkenes lag vor Anker. SpĂ€ter einkaufen und nach Hause. Das erhoffte WLAN funktionierte leider nicht. Schade. In der HĂŒtte reifte die Idee, die KĂŒstenstrecke durch Norwegen sausen zu lassen und stattdessen durch die Finnmark gen SĂŒden zu fahren. Auch Jokkmokk+VildmarksvĂ€gen mĂŒssen warten Ziel: HĂ€rnösand/Snibben. Viel war dann nicht mehr, nur noch pennen. Total fertig, nach fast 10 Stunden Fahrzeit.

Endlich am Ziel. Auf MagerĂžya. Nach einer Hammer-Etappe. (GrĂ¶ĂŸenwahn muss sein :-D)

/Herr Tunnelsson

Dazu viele Bilder:

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Die Drei-LĂ€nder-Tour auf der Karte:
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Alles zur Tour gibt es hier.

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