2014_KW22 – Europa-lastiger Wochenrückblick in Bildern

Guten Morgen.
Es ist schon wieder Sonntag. Pünktlich gibt es meinen bebilderten Wochenrückblick.
Dieses Mal fällt er eher monothematisch aus und beinhaltet ein bisschen Technick-Schnack. Viel Spaß dabei!

Eigentlich passierte nur am Mittwoch wirklich viel bildnerische Arbeit. Den Rest der Woche blieb die Kamera liegen.
An eben diesem Mittwoch fuhren ein paar Kollegen und ich zu einem halb-privaten Ausflug in den EuropaPark nach Rust. Für mich als Achterbahn-Verächter die Gelegenheit für viele Bilder und zum Austesten der Ausrüstung. Dafür wollte ich schon die „kleine“ mitnehmen, entschied mich aber doch anders. Bepackt mit Sigma und Tammy kam sie in den Rucksack.
Im Park angekommen war schon einiges los.

Unser erster Weg führte in den Islandbereich.

Während die anderen Mit der Holzachterbahn fuhren entdeckte ich einen schönen Platz um eine steile Abfahrt derselben im Blick zu behalten. Schon hier bewährte sich die „alte Dame“. Mit der Aufnahmekonfiguration „12-bit Dauerfeuer“ und hoher Serienbildgschwindigkeit ratterten die Bilder auf die Karte; anfangs mit 1/500 Sekunde, später halb so lang. Herrlich! Schon die Vorschau zeigte Spektakuläres.
Die Stunden vergingen, die Karte füllte sich, der Park machte seinem Namen alle Ehre. Schön grün.

Für ein Gruppenbild von uns drückte ich das Gehäuse einer Kollegin in die Finger mit der simplen Anweisung „Nur draufdrücken.“ – und schaltete vorher in „Deppenmodus“ (AF auf dem Auslöser.) Vom Profigehäuse zur Spielzeugknipse in 5 Sekunden. 🙂
Nachdem ich mir auch ein paar Attraktionen gegönnt hatte, war die Zeit für weitere Action-Bilder gekommen. Während des Wartens auf die Dusche meiner Kollegen experimentierte ich wieder mit dem Dauerfeuer herum. Belichtete zwischenzeitlich recht lang – immerhin 1/180 Sekunde. Dabei entstand dieser Zufallstreffer:

Durch die Perspektive scheinen sich beide Achterbahnen zu kreuzen. Bei näherem Hinsehen ist auch bei der hinteren eine Bewegungsunschärfe zu erkennen. Auch hier konnte ich meine Begleiter kurz darauf in schönen Posen festhalten, abseits der Parkbilder mit Ankündigung.

Nach der Dusche folgte eine ruhigere Fahrt auf dem Wasser durch das Dunkel.

Hierbei reizte ich die D300s technisch aus. Lange Brennweite, recht lange Belichtungszeit (1/10 Sekunde aus der Hand vom fahrenden Boot) und eher hoher Iso mit entsprechendem Rauschen. Der Sensor ist einfach zu alt um als Alternative zu Nachtsichtgeräten zu taugen.
An der letzten Wasserachterbahn hatte ich einen sehr guten Fotostandort. War bei den anderen Aufnahmen noch das Tammy im Einsatz, genügte hier das kurze Sigma. Die Nachfolgende Bilderserie entstand binnen 4 Sekunden, wobei zwischen den ersten beiden Bildern schon fast 3 Sekunden lagen. Hier zahlte sich die sehr hohe Serienbildgeschwindigkeit aus. Mit der D5000 wären maximal 5-6 Bilder adavon möglich gewesen.

Zu Abschluss kam nochmals der „Deppenmodus“ zum Einsatz. Eine Parkmitarbeiterin fotografierte die verbliebene Ausflügler.
Auf der Rückfahrt lag die „alte Dame“ leider im Kofferraum, weshalb ich nur mein Mobiltelefon zur Hand hatte, als wir bei Achern die Hornisgrinde passierten. Durch den Digital“zoom“ ist kaum etwas zu erkennen, trotz starken Nachschärfens.

Während dieses langen Mittwochs entstanden weit über 200 Bilder, wovon ein Großteil sehr gut geworden ist.

Nunja, war gerade dabei die Bilder fertig zu machen, als ich kurz auf den Balkon schaute und in der Abenddämmerung des letzte Maitages genoss. Tief im Westen strahlte mir Jupiter entgegen. Ich nutzte die Gelegenheit für ein vorerst letztes Bild des Gasriesen, eher er in den nächsten Wochen im Licht der Sonne verschwindet.

Dieses ruhige bewegende Bild soll als kleiner Gegenpol zu den EuropaPark-Aufnahmen dieser Woche stehen. Hoffentlich bringen die nächsten 7 Tage etwas mehr Abwechslung. Auf in den Juni & bis nächsten Sonntag.

/René


Mai 2014 – KW21-Rückblick | Juni 2014 – KW23-Rückblick

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