Von Himmelslichtern… – Teil 5: Die Grube
Es gibt da diesen einen Flecken Erde, den ich unbedingt noch einmal besuchen könnte…
— SnusTux|René M. – 01/11-2026
Teil 5: Die Grube
22. – 25. September 2012
– 1716 km –
22/09-2012:
Hejsan aus einem kleinen Dorf an der Inlandsbana.
Es ist Samstagabend. Ich sitze vorm Rechner und rechts neben mir dämmert der erste Herbstabend vor sich hin. Mein heutiges Quartier befindet sich in einem vandrarhem in dem größeren Dorf Sorsele. Warum ich ausgerechnet hier gelandet bin erfahrt Ihr jetzt:
Aus dem gestrigen Nicht-Plan ist recht schnell ein konkreter geworden. Dieser beruht darauf, dass ich versuche möglichst schnell in die Nähe der großen Stadt an der Westküste zu gelangen und unterwegs noch meinen Hut abzuholen. Intelligenterweise liegt der an einer der ungünstigsten Stellen überhaupt. Die kürzeste Verbindung zwischen der einen G.-Stadt und der anderen G.-Stadt über das kleine Dorf am Kultsjö verläuft größtenteils über Schwedens einzig wahre Straße. Als Schlussfolgerung daraus habe ich meine erste Zwischenstation an ebendiese gelegt, und zwar an einen Ort der von Gällivare schon recht weit weg ist und auch nahe bei Saxnäs liegt. Sorsele. Ab hier werde ich einen Abstecher Richtung Stekenjokk machen (nicht darüberfahren!) 🙂 und ab da der E45 einige weitere hundert Kilometer folgen. Je nach körperlicher Verfassung könnte ich so Dienstag oder Mittwoch im Großraum Göteborg ankommen. Hier ist die Situation für günstige Übernachtungsmöglichkeiten recht mau, weshalb ich eher um Umkreis von 5 mil bleiben werde. Weiter wird es wohl mit der Fähre ab 031-Stadt oder ab Varberg gehen. Das ist erstmal geplant. Ob ich dies wirklich so umsetze? Wer weiß. Einzig klar ist das schnelle Vorankommen gen Süden.
Heute also nach Sorsele. Zuerst war noch ein Anruf bei den Herbergswirten nötig, da Nachsaison ist und sonntags keiner da ist. Dieser meinte nur, dass alles klar gehen würde und ich mich später nochmal wegen der Formalitäten melden sollte. Gesagt, getan. Nach diesem Telefonat ging ich alles ganz gemütlich an. Packen. Putzen. Tanken. Abfahrt kurz nach 11. Regen!
Gezwitscher – 10:35: Guten Morgen. Es ist schon wieder Schietwetter bei 67°N. Ab heute geht’s zurück gen Süden. 🙁
Kurz hinter der doppelten Stadt musste ich unbedingt meinen Stammberg des gestrigen Tages auf DX-Chip bannen. Nicht-tempomatig ging es via Porjus und Jokkmokk zur Polarkreispassage Nummer 4; an der selben Stelle wie am Mittwoch. Das Wetter hatte sich schon lange auf Sonnenschein festgelegt. Im doppelten Sinne schlecht für mich. Einerseits wurde es jetzt – zum Ende der Tour – schön, andererseits ärgerte mich der knallende Stern durch seine unmögliche Position frontal vor mir. Bis Jokkmokk hatte ich schon das Vergnügen eine kleinere Herrenrunde zu Gesicht zu bekommen. Später überquerte noch ein Muttertier mit Kalb die Straße.
Gezwitscher – 12:55: Polarkreispassage No. 4. Wieder an der E45 bei Jokkmokk. 🙁 Sonne. Nun weiter nach Sorsele.
Netterweise funktionierte ab meiner Pause die Geschwindigkeitsregelanlage, sodass ich gen Arvidsjaur entspannt durchrollen konnte. Kurz hinter dem Ort, es war mittlerweile kurz nach 3h, folgte dann Telefonat Nummer 2. Der nette Herr erklärte mir alles und machte einen Formalitätentermin für morgen früh fest. Wunderbar. So konnte ich die verbleibenden 80 Kilometer entspannt nach Sorsele fahren. Kurz vor 4 war ich an meiner Eine-Nacht-Unterkunft. Nettes gemütliches Zimmer mit wunderschönem Blick nach Nordwesten auf eine kleinen See. Optimal.
Gezwitscher – 16:50: Ich kaufe ein »S« wie »Sonne« und »Sorsele«. Paar Wolken am blauen Himmel. Schöne Sicht über einen kleinen See gen Nordwesten. 🙂
Das übliche Prozedere folgte. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, die untergehende, doppelte Sonne zu fotografieren.
Gezwitscher – 18:27: Sonnenuntergang überm See in Sorsele. 🙂
Morgen mehr, wo immer ich dann auch sein werde.
Jetzt, wo dieser Artikel fertig ist, hat sich der Große Bär aus seiner Unsichtbarkeit befreit. Ein schöner Abend.
Und hier die Bilder, der mit Mittwoch größtenteils gleichen Etappe, diesmal 328 Kilometer lang:
23/09-2012:
Ggguttten Aaabbbenddd aus Hammerdal.
Die Buchstabenansammlungen sind beabsichtigt, da ich gerade dick eingepackt im Zelt sitze und das Thermometer stetig gen 0°C geht. Warum, dazu jetzt ganz kurz.
Start war heute morgen gegen 10h. Draußen Raureif. Als ersten wollte ich meinen Hut holen. Da das Wetter schön blieb, entschloss ich mich kurzerhand nochmal über Stekenjokk zu fahren. Die richtige Entscheidung! Halb 2 dort oben. Sonne, ein paar Wolken, kein Wind. Sehr schön. Dann gings weiter auf Vildmarksvägen gen Süden. Gemütlich durchrollend erreichte ich meinen Zeltplatz kurz nach 5. Dummerweise soll es zwar nicht regnen, dafür morgen früh aber unter Null gehen. Bin gespannt ob das, noch etwas feuchte, Zelt dies überlebt.
Morgen hoffentlich mehr. 🙂
Nachtrag, 20120924: Hier ist das versprochene »mehr«. 🙂
So, der Kälte bin ich entflohen. Dazu alles im heutigen Tagesbericht.
Nun aber ausführlicher zu gestern:
Des Morgens begrüßte mich die Sonne. Schön. Weniger schön war der Blick aus dem Fenster. Alles mit einem weißen Glitzerfilm überzogen – Raureif. Die Wetterprognose hatte gestimmt. Es war die Nacht sehr kalt geworden. Kurz nach 9. Aufstehen, Futtern, Packen, Putzen – das übliche vandrarhems-Prozedere. Für 10h hatte ich Termin wg. der Formalitäten. Pünktlich erschien ich. Alles bezahlen und nach dem Straßenzustand Sorsele – E12 fragen. Als Antwort bekam ich, dass diese Strecke sehr schön asphaltiert und gut zu fahren sei. Wunderbar. Eine Sorge und viele Kilometer weniger. Kurz nach 10h, bei Sonne und knapp über Null Grad, befuhr ich die gerühmte Strecke.
Gezwitscher – 10:12: Klar und kalt im 1. S-Dorf. Auf ins zweite. 🙂
Tempomat rein und ab dafür. Jippie! Eine der besten Strecken bisher! Kaum was los und sehr gut ausgebaut. Auf diesen gut 60 Kilometern entstand die Idee, eventuell doch noch mal in die Grauzone, Stekenjokk am letzten Samstag, zu fahren. Alles würde von der Wetterlage bei Saxnäs abhängig sein. Irgendwann gegen 11h war ich an der E12. Nun wartete das fiese Stück grusväg vom letzten Sonntag. Bei der suboptimal stehenden Sonne wurde es eine echte Herausforderung an Mensch und vor allem Maschine. In einem Licht-Schatten-Bereich übersah ich zwei tiefere Schlaglöcher auf der Beifahrerseite und bretterte mit vielleicht 60 durch. Uff! Trotz der Schläge alles heil. Etwas gemächlicher, und in Schlangenlinien, fuhr ich gen Dikanäs weiter. Geschafft. Danach gings über die Marsfjäll-Panoramastraße nach Stalon. In der Ferne zwar ein paar Wolken, aber mein Entschluss stand fest. Kurz nach halb eins Ankunft in Saxnäs. Kurzer Anruf und ein paar Minuten später hatte ich meinen Hut wieder.
Gezwitscher – 12:38: Bin wieder behütet. 🙂 Nun weiter gen Süden.
Auf die Wetterfrage bekam ich eine 08/15-Antwort. Trotzdem schwenkte ich nicht nach Südost sondern nach Nordwest. Ich wollte es nochmal wissen. Kurz hinter Klimpfjäll bekam ich meinen versteckten Wasserfall vom letzten Jahr wieder zu Gesicht. Fotostopp am Straßenrand. Dieses Mal auf der anderen Seite und ohne störende Bäume im Vordergrund. Jawoll! Weiter bergauf. 13.20h war ich oben angekommen. Sonne! Kein Wind! Volltreffer!
Gezwitscher – 13:54: Stekenjokk zum Zweiten! Sonne, super Aussicht. 8)
In Ruhe konnte ich mich ein paar Selbstporträts widmen, außerdem einem Panorama. Unterdessen verzogen sich die Wolken und gaben den Blick auf mein letztjähriges Lieblingsfjäll – Sipmeke – frei. Besser ging es nicht. Nach vielleicht 20 Minuten begann die langsame Abfahrt. Eher Auf- und dann Abfahrt, denn kurz vor dem höchsten Punkt der Strecke entdeckte ich am rechten Straßenrand eine Rentierherde. Fotostopp für etwas, das ich 8 Tage zuvor vermisst hatte. Nun aber bergab. Die ersten Kilometer verliefen recht entspannt. Ab Stora Blåsjön begann aber eine gut 20 Kilometer lange Schleichfahrt hinter einem Wohnmobil. Erst kurz vor Gäddede ließen es die die Straßenverhältnisse zu, selbiges zu überholen. Der westliche Bereich von Vildmarksvägen ist zwar sehr schön, aber auch recht kurvenreich und unübersichtlich. Quartiertechnisch hatte es sich seit meinem Stekenjokk-Entschluss entschieden. Außer Zelten in Hammerdal blieb keine andere Wahl mehr. Ab Gäddede, kurz nach 3, also wieder den km/h-Halter rein und runter nach Strömsund. Bis auf ein paar Ausnahmen konnte ich so gen Südosten fahren. Irgendwann nach halb 5 war die E45 wieder erreicht. Noch 30 Kilometer. Die ersten 10 davon verliefen schnurgerade, nur unterbrochen von ein paar Kuppen. Kurz nach 5. Endlich angekommen. Bei einem netten Niederländer erledigte ich die Formalitäten. Gut dass ich die letzten 200 Kilometer so auf’s Tempo gedrückt hatte. So konnte ich Zelt und Plane noch etwas in der Sonne trocknen lassen. Es sollte ja, wie oben bereits beschrieben, recht frisch werden. Naja, im und auf dem Zelt war nach einer Kofferraum-Woche immer noch etwas Wasser. Musste passen.
Gezwitscher – 17:40: Das ist der Hammer! Nach der 483km-Etappe nun pennen in meiner eisigen Tropfsteinhöhle in Hammerdal. 🙂
Eine gute Stunde später versank die Sonne über dem Westhorizont. Zu dieser Zeit begann ich die obigen dürren Worte zu verfassen. Es wurde recht schnell sehr kalt. Das Außenthermometer durchbrach schon kurz vor 9h Abends die Null-Grad-Grenze und auf Auto und Zelt machte sich Reif breit.
Gezwitscher – 20:32: 2,9°C. Es wird frisch. *BRRR*
Gezwitscher – 20:49: Korrektur: Auto ist schon vereist, Thermometer bei Minus 1°C
Dick eingepackt quetschte ich mich in meinen Schlafsack und durchlebte eine kalte unruhige Nacht.
Gezwitscher – 23:49: Gute Nacht aus meiner Eishöhle.
Und hier die Bilder der 487 Kilometer langen Etappe:
24/09-2012:
Hej aus dem Herzen Schwedens.
So nachdem nun alles nachgetragen ist, kann ich mich dem heutigen Tag widmen. Dies tue ich von einem alten Gutshof – Snöå bruk – in Süd-Dalarna, unweit des Västerdalälvs. Wie ich hier gelandet bin erfahrt Ihr jetzt:
Montagmorgen. Kurz nach 7h. Kalt! Die Sonne scheint langsam emporzusteigen, während ich im Zelt döse. Alles hat überlebt. Eine Stunde später schäle ich mich aus meiner Eishöhle. Alles glitzert, selbst im Außenzelt. Draußen Raureif. Das richtige Ambiente für ein paar Bilder. Unterdessen sorgt der gleißende rötliche Stern langsam für etwas Wärme.
Gezwitscher – 09:02: Nacht überstanden. Jetzt taut’s. 🙂
‚Ne gute halbe Stunde lasse ich mir noch, ehe ich den Aufbruch vorbereite. Dazu gehört auch ein Anruf in dem, von mir ausersehenen, Etappenziel. Alles geht klar. Nur hinkommen muss ich erstmal. Nach dieser Nacht wird das recht schwierig. Mein Navi erzählt irgendwas von 470 Kilometern. Toll! Auch toll ist die Tanknadel, die sich langsam ihrem unteren Ende nähert. Aber ich will bis zur Metropole im Nirgendwo kommen. Das schaffe ich auch irgendwie, trotz einiger Hindernisse in Lkw-Form unterwegs. es ist kurz nach 10, Auto und Zelt vom Reif befreit und letzteres eingepackt, als ich in Hammerdal aufbreche. Erster Stopp an der Tankstelle in Östersund. Geschafft! Bei Extrem-Benzinsparing (DIE Trendsportart!) reicht eine Tankfüllung von Gällivare übern Stekenjokk bis zur Storsjö-Metropole.
Gezwitscher – 11:33: Gällivare – Stekenjokk – Östersund mit einer Tankfüllung 🙂 Sonne, 13Grad in der Großstadt im Nirgendwo. Weiter auf der E45 nach Süden.
Nach dem Auffüllen der Tanks, auch mein eigener Motor schreit nach Nachschub, geht es weiter gen Süden. Im Gegensatz zur Tag-4-Etappe, welche ähnlich verlief, verlasse ich mich heute mal auf den Kartendienst des großen amerikanischen Suchmaschinenbetreibers. Dieser schlägt einen Schlenker durch Hälsingland vor. Um dorthin zu gelangen bleibe ich dieses Mal auf dem Inlandsväg, wo ich in den Genuss komme auf 30 Kilometern einen Tempomacher zu haben. Dieser, eine Truck mit Auflieger, biegt leider in Ytterhogdal ab und ich bin wieder auf mich allein gestellt.Meinem Navi schmeckt die andere Streckenführung anfangs nicht. Naja, nach ein paar Kilometern Richtung Hälsingland hat es meinen Plan durchschaut. Teil 1 der Alternativstrecke ist sehr gut. Teil 2, ab Kårböle, wird zur Achterbahn. Die vielen Unebenheiten der Straße machen mir zu schaffen. Nach 20 Kilometern ist auch das geschafft. Weitere 30 Kilometer später bin ich zurück auf Schwedens einzig wahrer Straße. Weiter geht’s nach Mora. Kurz nach halb 4 dort angekommen und meine erste Pause seit Åsarna machend, erlebe ich den kleinstädtischen Berufsverkehr. Oj!
Gezwitscher – 15:41: In Mora am Siljan. Sonne, voller Parkplatz und noch knapp 100km zu fahren. Erstmal Pause machen. 🙂
Irgendwann mache ich mich auf die entspannte Weiterfahrt. Via Johannisholm und Vansbro erreiche ich kurz nach 5 den Gutshof Snöå bruk. Zeitgleich mit mir meldet sich eine Gruppe älterer Damen an, welche im selben Haus wie ich wohnen werden.
Gezwitscher – 17:58: In Snöå bruk sind die alten Damen zu Hause. Habe soeben mit einer Runde älterer Damen eingecheckt. Das kann ja was werden … 🙁
Das hätte ein Abend werden können. Aber es ist ruhig. Unterdessen habe ich mein letztes Quartier in Schweden gebucht. Zentral gelegen in der Nähe vom Stigbergstorget. Tusen tack till denna personen som gjort det möjligt! Morgen also weiter nach Süden in die große Stadt an der Westküste.
Und hier wenigen Bilder der 463 Kilometer des heutigen Tages:
25/09-2012:
Guten Abend aus der großen Stadt im Westen
Mein Urlaub – im eigentlichen Sinne – geht zu Ende. Die nächsten 2-3 Tage ist Ausruhen und Zusammenfassen angesagt. Dies tue ich aus der Stadt meines Auslandssemesters – Göteborg. Warum, dazu jetzt mehr:
Dienstagmorgen. Es ist gegen 10h als ich mich aus dem Bett schäle, statt von der Sonne geweckt zu werden. Diese hat sich leider hinter dicken Wolken verkrochen. Es regnet.
Gezwitscher – 09:38: Schon wieder alles Grau!
Nach dem Abspulen des üblichen vandrarhems-Prozederes starte ich um kurz nach 11. Heute ist das Ziel, mal nicht Kilometer zu schrubben und Zeit gut zu machen sondern eher das Gegenteil. Mein Herbergsvater meinte, dass ich nicht vor 19h da sein solle. 8 Stunden für gut 400 Kilometer. Die wollen rumgebracht werden. Von Dala-Järna geht es über den Västerdalälv zur 26 und ab da nach Süden. Als ersten Zwischenstopp habe ich die Wasa-Stadt Filipstad ausersehen. Ab da könnte ich weiter auf der 26 bleiben oder nach Westen schwenken. Filipstad ist kurz nach halb eins erreicht. Kurze Pause in der Innenstadt. Im Straßenatlas ist ein Rastplatz in unmittelbarer Nähe verzeichnet, den ich alsbald ansteuere. Zeitschinde-Pause Nummer 1. Eine gute Stunde lasse ich mir um einiges aufzuarbeiten.
Gezwitscher – 12:29: Zeit schinden durch Bürokram. 😉 Bin kurz hinter der Knäckbrotstadt in Värmland.
Kurz nach 2 geht es weiter nach Karlstad. Über eine wunderschöne Blitzerstrecke. Die nicht-scheinende Sonne am Vänern ist gegen 3h erreicht. Recht viel Verkehr. Nächster Halt an dem großen Kreisverkehr bei Slottsbron. Nochmal 30 Minuten ausruhen. Nass von oben ist es weiterhin. Die kurze E18/E45-Autobahnepisode endet in einer Baustelle. Auch weiter nach Säffle Baustellen. Entlang der 45 durch Värmland und Dalsland finden sich recht viele Blitzer. Dazu kommt der viele Verkehr, was zur rechten Anstrengung wird. Dazu Schietwetter. Es ist kurz gegen halb 6 und noch 100 Kilometer zu fahren als ich die nächste Pause bei Vänersborg einlege.
Gezwitscher – 16:25: Vänersborg. Noch 10 mil zu fahren. Weiterhin grau und feucht.
Hier fällt die Entscheidung über die Autobahn zu fahren. Dies setze ich dann in die Tat um. Bei starkem Regen erreiche ich kurz nach halb 7 Göteborg. Noch ein kleines Stück bis zu meinem Quartier. Punkt 19h lande ich endlich in der Majorna. Noch ein bisschen auf meinen Gastgeber warten, dann ist die heftige Etappe zu Ende.
Gezwitscher – 19:14: Westküsten-Wetter = Regen. 🙂 Bin in 031-Stadt angekommen und warte darauf, meinen Zimmerschlüssel zu bekommen. 😉
Wo ich genau bin, wissen nur Eingeweihte und das ist Absicht.
Die nächsten Tage werde ich nutzen um die Tour Revue-passieren zu lassen und einiges zu klären. Falls das Wetter mitspielt, mache ich noch ein paar Ausflüge in die Umgebung.
Hier nun das einzig brauchbare Bild kommt hier und fasst den Tag recht gut zusammen:
Und hier das einzige Bild der insgesamt 438 Kilometer langen Etappe:

































