Midsommar in Deutschland

Hej och Glad Midsommar!

Heute ist der längste Tag des Jahres und morgen ist midsommar. Ich fühle mich ein bisschen komisch. Irgendetwas stimmt nicht.

18/10-2026: Ich habe alle Links zu meinem DeviantArt-Profil entfernt. Dieses existiert seit etwa 2015/2016 nicht mehr. Hinter den Bildern ist das mit (DeviantArt) vermerkt.


Nun, seit 2006 verbringe ich diese Zeit erstmals wieder in dem merkwürdigen Land im Süden – det konstiga landet i söder – anstatt in Skandinavien zu sein.
Sommerlich ist es auch hier in Heidelberg – um die 30°C, schwülwarm, regnerisch.
Zeit einen kleinen – leicht melancholischen – Rückblick zu schreiben.
Wie gut, dass ich meine Jahreskalender aufgehoben habe.

Eins gleich vorweg, Bezug nehmend zu meiner letzten Götet-Reise (18/10-2026: Die ursprünglichen Links habe ich entfernt, die Reise wird aber wieder auf diese Seite wandern.):
Am 07. Juni 2007 (!) habe ich wohl erstmals die »Weißen Nächte« so richtig erlebt.
Ich sitze abends in meinem Zimmer in Olofshöjd (18/10-2026: Statt eines Links gibt es nun das Bild der »Festung«):

Der Blick geht nach Osten zum dauerblinkenden Funkmasten (DeviantArt).
Es muss etwa um Mitternacht sein, als ich beschließe, mit dem Auto auf den Ramberg zu fahren um diese besondere Stimmung zu genießen.
Im Norden ist ein heller Lichtschimmer zu erkennen (DeviantArt), im Süden liegt die Großstadt im Dunkel. Leider gibt es von Letzterem keine Bilder.
Meine nächtliche Fotowanderung zur Masthuggskirche fällt somit genau auf den fünften Jahrestag dieser nächtlichen Ausfahrt. (18/10-2026: Hier meine ich meine Wanderung am 07. Juni 2012.) Was für ein Zufall – auch 2007 war es ein Donnerstag!


Nun zu dem kleinen Rückblick:

2007:
… fällt der midsommarafton auf den 22. Juni – genau wie in diesem Jahr.
Der Freitag ist verregnet. Nachmittags fahre ich mit der Straßenbahn zum Slottsskogen.
Dort soll die größte Midsommar-Feier stattfinden.
Nix isses!
Kurz vor 18h treffe ich mich mit ein paar anderen Austausch-Studenten.
Irgendwo in Haga oder Masthugget zischen wir uns ein paar Bier und feiern ein bisschen.
Später am Abend fahre ich zurück in mein Zimmer und lasse den Tag ausklingen.


2008:

… sitze ich in meiner Wohnung in Karlstad. Midsommar ist am 20. Juni.
Meine Eltern sind seit ein paar Tagen zu Besuch.
An diesem besonderen Tag missachten wir ein ungeschriebenes schwedisches Gesetz:
»Bleib am Midsommarafton zu Hause und unternimm nichts. Alles hat geschlossen!«
Wir fahren stattdessen nach Kristinehamn, 30km östlich von Karlstad.
Das Wetter ist doch so schön! Glücklicherweise hat am Vormittag die Touristeninformation geöffnet – aber sonst nichts.
Die Stadt ist leer.
Nach einem kleinen Spaziergang fahren wir zur Picassostatue – auch hier ist nichts los.
Am frühen Nachmittag suchen wir verzweifelt nach einer öffentlichen Midsommar-Feier.
Weder bei Alsters Herrgård noch auf Hammarö werden wir fündig. So bleibt nur unsere eigene kleine Feier mit Grillen und Kubb.
Der Abend klingt sehr ruhig aus.


2009:
… gibt es endlich mal eine zünftige Midsommar-Feier.
Im schwedischen Midsommar-Mekka – Leksand – feiern wir mit etwa 5.000 anderen.
Der Tag – der 19. Juni – beginnt ähnlich feucht wie 2007.
Vormittags spazieren wir durch den Ort um Gropen – das Festareal – auszukundschaften. Auf dem Siljan sind, trotz des Schietwetters, Ausflugsdampfer unterwegs.

Zum Abend wird das Wetter besser.
Kurz nach 18 Uhr beginnen wir unseren Fußmarsch ins Zentrum von Leksand.
Auf der Brücke über den Österdalälv erwarten einige hundert Menschen die Ankunft der Kirchboote – es ist schon jetzt sehr viel los!

Nach einer guten Stunde steuern wir Gropen an.
Anfangs ist es noch recht leer.
Etwas erhöht sitzend, haben wir einen sehr guten Blick auf die »Bühne« im Zentrum – es wird traditionelle Musik gespielt.
Kurz darauf beginnt DAS Ereignis:
Der Maibaum (»majstången«) wird aufgerichtet. Bei gut 20 Metern Höhe dauert das fast eine Stunde – beabsichtigt?!

Nachdem alles an seinem Platz ist, beginnt der Tanz um den Baum.
Lustig anzusehen, wie sich alle zum Affen machen.

Es ist bereits nach 22 Uhr.
Das Wetter hat – bis auf ein paar Regentropfen – gehalten; der Alkohol fließt in Strömen.
Die Stimmung ändert sich. Immer mehr junge Leute sind da – die »Alten« ziehen ab.
Wir gehen zur Dorf-Kirche um einem Mitternachtskonzert zu lauschen.
Nach diesen schönen Tönen treten (im Wortsinn) wir den Heimweg an.
Es ist ruhig.
Bereits damals ist mir alles zu überfüllt und zu touristisch ausgeschlachtet.
Aber: Ich kann seitdem behaupten, eine – wenn nicht DIE – Midsommerfeier erlebt zu haben.


2010:
… isses ganz anders.
Dieser 25. Juni steht im starken Kontrast zu 2009.
Weil ich zu faul bin, alles nochmal zu erzählen, verweise ich auf meinen Bloggtext von 2010.
Ich bin dem Midsommartrubel damals bewusst entflohen – an das Ende Europas.
Gleichzeitig ist dies mein erster – und bisher einziger – Midsommarafton in Norwegen.


2011:
… sind 2 Tage interessant.
Einerseits der 21. Juni, ein Dienstag – und der 24. Juni, Freitag und Midsommarafton.
Für beide Tage bemühe ich die Einträge aus meinem Reisetagebuch:
(18/10-2026: Hier greife ich bewusst auf diese Tagebucheinträge zurück und verweise nicht auf Teil 2 und 3 meines Reiseberichtes zur Tour.)

20110621:
Route: Särna – Røros – Funäsdalen – Flatruet
Km: 362
Hmm, dieser Tagesbericht entsteht erst 3 Tage später im vandrarhem von Björkvattnet im nördlichsten Jämtland.
Also Dienstag, 21. Juni. Die nächste Etappe steht bevor. Von Dalarna nach Härjedalen. Start bei durchwachsenem Wetter und 12° in Särna (bis in 3 Wochen). Erst einmal wieder auf den Kupferweg gen Idre. Zum vierten Mal die kuriose Brückenbaustelle kurz hinter Särna mitnehmen. Erster kurzer Stopp nach 10 Kilometer, auf einem Rastplatz im Wald am Österdalälv. Auch 2008 bei der kleinen Runde auf dem Programm. Ein paar Bilder, dann weiter nach Idre. Einkaufen und TB-Besuch. Nun wieder zur Grenze. Gegen halb 12 dort. Bedeckt aber kein Regen. Bilder machen. In Norwegen durchfahre ich nochmals das Fylke Hedmark, auf dem Rv 26. Pause kurz nach 12 an einem See. Ein kleiner Abstecher nach Rv Nummer 28 wird nach 5 km abgeblasen. Die 26 führt durch eine majestätische Fjällkette gen Nordwesten. Weiter nach Nordosten in die Welterbestätte Røros im Fylke Sør-Trøndelag. Geld holen, TB besuchen und Zeitung kaufen, sonst nix. Nun, gg 14.30 wieder gen Schweden. Grenzübertritt um kurz nach 15h bei Regen, Wind und  nur noch 8°.
Erstes Ziel ist das Fjällmuseum in Funäsdalen. Da dieses nur bis 17 geöffnet hat, muss alles andere erstmal warten. Das Museum lohnt sich wirklich. Die Geschichte und das Leben der Menschen im (Kal-)Fjäll werden sehr anschaulich dargestellt. Nach fast 1h dann noch die obligatorische fika. Nun nochmal ein Stück den Rv 84 zurück bis zum Anderssjöafallet. Auch 2009 ein Ziel. Leerer Parkplatz und dicke Wolken. Naja. Kamera und Wanderstöcke packen und auf. Am untersten Punkt ein paar Bilder und der LZ-Beli-Versuch ohne Stativ und ND-Filter. Wegen der Wolken und einer Bank als Stativersatz gelingt dies. Hoch den Steg. Mehrere (LZ-)Bilder und einige Pausen summieren sich zu einer huten Stunde am Wasserfall. Jetzt ist es schon kurz nach halb 7. Also auf zum Nachtquartier auf dem kahlen Berge. Die Straße von Funäsdalen Richtung Flatruet, über Mittådalen ist in einem sehr guten Zustand. Besser als 2009 und viel besser als letztes Jahr. Nur das Wetter will nicht. Kurz nach 20h Ankunft auf 975 möh. Sturm, 6°. Auf was
habe ich mich da eingelassen?! Bin bei Ankunft allein. Stelle mich auf die rechte Seite; zuerst Mit der Fahrerseite zum Wind, später frontal zum Wind. Decke raus, Jacke an und hoffen. Ein paar Bilder entstehen. Zeitvertreib mit der Lektüre eines Heftchen über Mittådalens sameby. Ab und zu verirrt sich ein Auto hier hoch. Viele bleiben meist nicht lange. Nur ein Pickup, der gg 21.45h ankommt bleibt über 2 Stunden. Versuche zu schlafen. Es gelingt nicht. Gegen halb 12 sind es nur noch stürmische 4°. Ein kleines Nickerchen springt noch raus, dafür aber weder Bilder vom Sonnenuntergang noch Bilder von der Sonne über Helags. Dieses bleibt die meiste Zeit unsichtbar. Die tiefere Wolkendecke liegt vielleicht 100 Meter über mir und zieht mit beeindruckender Geschwindigkeit vorüber. Die Sonne ist nur selten und kurz zu sehen…
(Weiter am 22.06.) Halb 3 habe ich dann die Schnauze voll und ziehe weiter. Nur noch 3 Grad plus und Sturm. Kurz hinter Skärkdalen steht ein erster Wecker auf der Straße. Der Elch ist gegen die dunklen Bäume kaum auszumachen und wird nicht bildlich festgehalten. Kurz nach 3h in Ljungdalen. Nun weiter gen Osten

Hier ist mein Bild des Tages. (18/10-2026: Nun Bild statt Link)

Nun die Fortsetzung:

20110622:
Route: Flatruet – Södra Storsjöbygden – Frösön – Östersund + stadsvandring Öst.
Km: 203
Auch dieser Bericht entsteht erst am 23.06.2011 in Björkvattnet.
(Fortsetzung vom 22.06.) Halb 3 habe ich dann die Schnauze voll und ziehe weiter. Nur noch 3 Grad plus und Sturm. Kurz hinter Skärkdalen steht ein erster Wecker auf der Straße. Der Elch ist gegen die dunklen Bäume kaum auszumachen und wird nicht bildlich festgehalten. Kurz nach 3h in Ljungdalen. Nun weiter gen Osten. Ziel ist der Parkplatz mit dem herrlichen Blick am Väster-Rotsjön. Unterwegs folgt Weckdienst Nummer 2. Dieses Mal ist der Elch besser zu sehen und stellt sich perfekt in Pose. Scheint nur ein bisschen sauer zu sein, dass ich ihn bei seinem Frühstück störe. Dann auch noch ein paar Mondbilder. Der Parkplatz ist um kurz vor 4h erreicht. Immer noch windig, aber immerhin schon 5°. Stativ raus und bei starkem Wind beginnt die erhoffte Fotosession. Mit ND-Filter, allen Gläsern und Fernauslöser. Anfangs intensiver, später ohne Stativ aus dem Auto. Die Sonne wandert mir langsam ins Gesicht und taucht die Landschaft in sehr schöne Farben. Um kurz nach 8h entschließe ich mich im vandrarhem Östersund
anzurufen und zu fragen, ab wann ich mein Zimmer beziehen kann. Leider erst ab 14h. Noch fast 6 Stunden bis dahin. Ich könne ja mein Auto bereits abstellen, und die Stadt daweile zu Fuss erkunden. Naja. Irgendwie nix. Also Zeit schinden. Gemächlich und sehr müde geht es auf der fast leeren Straße nach Åsarna. Unterwegs ein paar Stopps. Mittlerweile schon 10 Grad und nicht mehr so windig wie auf dem Kalfjäll. Die Strecke ist in einem guten Zustand; zwischen Börtnan und Skålan teilweise neu asfaltiert. In Skålan selbst sind 2 kurze Stücken Grusvög, die sich nur sehr langsam passieren lassen. Frühstückspause und Anruf bei MR bei Skålan. Mittlerweile ist es 10h. Das Frühstück hat seine volle Berechtigung, denn kurz darauf beginnt eine Baustelle. Ampel. Ledebil. Splitt! Schätzungweise 2,5km müssen zurückgelegt werden. Dummerweise scheint es der Ledebil-Fahrer sehr eilig zu haben, denn er bretter mit manchmal mehr als 50 über den Splitt. Åsarna. Das erste mal auf der E 45 seit Valberg/Karlstad. Damit wäre bewiesen,
dass es auch einen noch westlicheren Weg als Inlandsvägen gibt. Okej, ein bisschen durch Norwegen aber immer abseits der E 45. Dieser folge ich nun ein Stück. Pause in Svenstavik. Pause an der Kirche in Hackås. Es ist schon nach 11h. Nur noch 3 Stunden bis zum Zimmer in der ehemaligen Feuerwache in Östersund. Entschließe mich, die verbleibende Zeit zum Frösöturm zu fahren. Die Sicht ist bei wolkigem Wetter ganz gut. Am östlichen Ufer des Störsjö geht es nach Norden. Dann über die Brücke auf die Insel im See. Intuitiv befahre ich den richtigen Weg zum Turm. Unterhalb von selbigem wird gebaut, sodass der kurze steile Stich bergauf noch heftiger wird. 12.30h bin ich am Turm. Erstmal ein Kaffee. Die Augen fallen mir fast zu. Dann hoch. Auf der hölzernen Aussichtsplattform pfeift der Wind. Jetzt wird fotografiert. Fast alle Bilder entstehen mit Aus BeLis, viele davon mit Polfilter. Alle 3 Gläser kommen zum Einsatz. 13.30h reicht es dann. Nun ist nur noch 1/2 Stunde zu schinden, bei knapp 5 km Weg. Mache eine
Runde vorbei Am Zoo und um einen Häusernblock (gezwungenermaßen). Die Auffahrt zur Brücke ist Baustelle. Das vandrarhem ist schnell gefunden. Nichtwissend um die hauseigenen Parkplätze geht erstmal ein Fünfer fürs Parken drauf. Das vandrarhem selbst liegt im ersten Stock der ehemaligen Feuerwache und ist ganz neu. Zimmer mit Dusche. Ja! Ausräumen und Bett beziehen. Dann unters Wasser. Kurz nach halb 4 geht es auf einem Stadtbummel. Sonne, wind, 16°. Auch bestimmte Bücher sollen gekauft werden. Dieses Unterfangen scheitert leider, trotz zweier Buchhandlungen. Stattdessen noch Kalorien fassen im Mövenladen. Dann zurück zum Quartier. Fix und fertig. Ein kontrastreicher Tag – vom Kalfjäll in die Großstadt – findet sein Ende. Nebenbei wird noch das Quartier für den nächsten Tag gebucht und ein bisschen für Vildmarksvägen geplant.

Und das Bild vom 22. Juni (18/10-2026: Nun Bild statt Link):

Nun aber zum eigentlichen Midsommarafton:

20110624:
Route: Björkvattnet – Gäddede – Hällingsåfallet – Viken – Jormvattnet – Ankarede – Ankarvattnet – Jormvattnet – Ankarede
Km: 224
Midsommarafton, 24.Juni 2011.
Am Vildmarksvägen. Start wie immer gg 10h bei stark bewölktem Himmel und 10° in Björkvattnet. Habe mir für diesen Tag einiges vorgenommen. Zuerst die 22km Grusväg zurück nach Gäddede. TB und Naturum haben, wie erwartet, geschlossen. Erstmal tanken, dann einkaufen. Nun zum Hällingsåfall. Gg halb 12 dort – nach 23km Grusväg. Kameratasche packen und auf. Sehr schön. Der Wasserfall stürzt fast 40 Meter in einen Canyon. Starke Gischt und ein schöner Regenbogen. Wandere ein bisschen am Canyon entlang und mache viele Bilder. Immer noch trocken, sogar die Sonne lässt sich manchmal blicken. Kurz vor halb 2 zurück zum Parkplatz. Neben mich hat sich ein weiterer HD-DD gestellt. Schöner Zufall, der bildlich festgehalten wird. Nun zur Kapelle von Viken. Wieder gut 20km Grusväg. (Bis hierhin habe ich eine Schotterpistenquote von ca. 90%). Die Holzkapelle liegt etwas versteckt an einem See. Ist zwar abgeschlossen, was aber nix macht. Ein paar schöne Bilder entstehen trotzdem. Nun, kurz nach 3h, nochmal gut 10km Grusväg.
Ein weiterer Wasserfall soll es sein, südlich von Jormvattnet. Leider nix. Abfahrt Richtung Stora Blåsjön. Unterwegs Stopp an ein paar Stromschnellen. Aus der geplanten Wanderung zu einem weiteren Wasserfall wird nichts. Der Parkplatz ist voll. Hmm. Zum angedachten Zeltplatz in Ankarvattnet. Hiermit beginnen gut 1 1/2 Stunden Irrfahrt. Der Platz macht seinem Namen »vildmarkscamping« alle Ehre. Nichts für eine Nacht. Außerdem regnet es mittlerweile. Viel wärmer als 13° ist es auch nicht. Zurück nach Jormvattnet. Hatte dort ein paar Hütten entdeckt. Dummerweise liegt der Preis mit 600:- viel zu hoch. Zweiter Versuch in Stora Blåsjön. Hier sind alle Hütten belegt. Die nette Dame organisiert mir aber eine Stuga ca. 5km weg. Aus den versprochenen 200:- werden zwar 250:- was aber nicht so schlimm ist. Außerdem bekomme ich ein nettes Kompliment (ins Telefon: »Han är nog svensk.«) Ab zur Hütte, ein blauer Toyota Kombi fährt mir ab dem verabredeten Treffpunkt vorneweg. Vielleicht 500 Meter. Der nette ältere Herr
zeigt mir alle und verabschiedet sich. Schönes Häuschen. Küche und Fernseher, dazu Torrtoa. :) Also doch wieder ein festes Dach überm Kopf, im nördlichsten Zipfel Jämtlands. Morgen geht es nach Västerbotten übern Stekenjokk, vielleicht ist auch der Parkplatz in Ankarede etwas leerer als heute, sodass ich den Wasserfall noch besuchen kann.

Und das zugehörige Bild (18/10-2026: Nun Bild statt Link):

2011 – der Kontrast zum Trubel in Leksand schlechthin!
Vor allem die Stunden auf Flatruet sind mir in sehr guter Erinnerung geblieben – manche halten mich vielleicht für verrückt.


2012:
… es ist die Nacht zum 21. Juni.
Dieser Blogeintrag ist geschrieben.
In 10 Stunden darf ich wieder arbeiten – gleiches Spiel am Midsommarafton.

Ach, wie gern säße ich jetzt bei Null Grad im Auto auf Flatruet!


Bis bald.
/René

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